Wimbledon 2019: Krawietz/Mies scheitern in Runde eins

Wimbledon 2019 : Krawietz/Mies ausgeschieden, Djokovic souverän

Titelverteidiger Novak Djokovic zog mühelos in die nächste Runde ein, für die deutschen Doppel-Helden Kevin Krawietz und Andreas Mies endete Wimbledon dagegen vorzeitig.

Als Titelverteidiger Novak Djokovic auf dem Centre Court seinen mühelosen Zweitrundensieg bejubelte, war das Wimbledon-Abenteuer für die deutschen French-Open-Helden Kevin Krawietz und Andreas Mies bereits wieder beendet. An einem Tag, der nach dem Debakel von Montag ohne deutsche Einzel-Matches über die Bühne ging, verabschiedeten sich die Doppel-Hoffnungsträger sang- und klanglos in Runde eins.

Gegen den Brasilianer Marcelo Demoliner und den Inder Divij Sharan unterlag das an Nummer 13 gesetzte Duo aus Coburg und Köln 5:7, 4:6, 5:7. Seit ihrem sensationellen Triumph in Paris haben sie kein Match mehr gewonnen. Bereits beim Heimturnier in Halle/Westfalen Mitte Juni sowie eine Woche später in Antalya waren die ersten deutschen Grand-Slam-Sieger im Doppel seit Gottfried von Cramm und Henner Henkel 1937 an ihrer Auftakthürde gescheitert.

Krawietz/Mies hatten gegen Demoliner/Sharan zu Beginn noch alles offen gehalten, mit dem ersten Break des Tages aber den ersten Satz verloren. Im zweiten Durchgang ging das deutsche Duo zunächst 3:1 in Führung, gab diese jedoch wieder umgehend aus der Hand. Der letztlich finale Satz war dann ein Spiegelbild des ersten. Im Vorjahr hatten sie auf dem "heiligen Rasen" noch die dritte Runde erreicht.

Krawietz und Mies sind in Wimbledon allerdings beide noch im Mixed-Wettbewerb am Start. Vor allem Letzterer darf sich dabei auf ein echtes Highlight freuen. In Runde eins trifft der 28-Jährige zusammen mit der Chilenin Alexa Guarachi auf die Tennis-Superstars Andy Murray und Serena Williams.

Mühelos eine Runde weiter kam derweil Titelverteidiger Djokovic. Der topgesetzte Serbe bezwang Denis Kudla aus den USA klar mit 6:3, 6:2, 6:2. Sein nächster Gegner ist Hubert Hurkacz (Polen). Im Vorjahr hatte der heute 32-Jährige im Finale den Südafrikaner Kevin Anderson besiegt und seinen vierten Wimbledon-Titel gewonnen. Insgesamt steht er derzeit bei 15 Major-Siegen.

Am Ende des Tages erreichte zudem Tennis-Wunderkind Cori Gauff (15) die dritte Runde erreicht. Das US-amerikanische Supertalent schlug nach dem Auftakterfolg über die fünfmaligen Siegerin Venus Williams auch die Slowakin Magdalena Rybarikova 6:3, 6:3 und trifft nun auf Polona Hercog (Slowenien).

Anonsten gab es am dritten Tag des Grand-Slam-Klassikers an der Londoner Church Road wenige Überraschungen. Einzig die Fünfsatzpleite des dreimaligen Grand-Slam-Siegers Stan Wawrinka (Schweiz) gegen den Aufschlag-Riesen Reilly Opelka (USA) sorgte für etwas Aufsehen. Am Donnerstag ist ein deutsches Quintett um Titelverteidigerin Angelique Kerber im Einsatz.

(sef/sid)
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