US Open 2018: 17.000 Dollar Geldstrafe für Serena Williams nach Ausrastern im Finale

Ausraster im US-Open-Finale : 17.000 Dollar Geldstrafe für Serena Williams

Nach ihren Ausrastern im Finale der US Open muss Serena Williams eine Geldstrafe von 17.000 US-Dollar zahlen.

Die Amerikanerin hatte bei der 2:6, 4:6-Niederlage gegen die Japanerin Naomi Osaka tags zuvor drei Verwarnungen von Schiedsrichter Carlos Ramos erhalten.

Die erste gab es wegen Coachings von der Tribüne, nach der zweiten wegen eines zertrümmerten Schlägers verhängte Ramos einen Punktabzug, nach der dritten einen kampflosen Spielverlust zum 3:5 im zweiten Satz. „Ich betrüge nicht, lieber verliere ich. Sie schulden mir eine Entschuldigung“, giftete sie Ramos nach der ersten Strafe immer wieder an. Williams habe klargemacht, sie sei nicht gecoacht worden, teilte der US-Tennis-Verband mit, statt den Schiedsrichter zu stärken.

Trainer Patrick Mouratoglou räumte verbotene Zeichen von der Tribüne ein, die Williams indes wohl kaum gesehen haben dürfte. Via Twitter echauffierte sich der Franzose, wohl jeder Spieler werde gecoacht, der Schiedsrichter sei der Star der Show gewesen - nicht zum ersten Mal bei den US Open, wo sich Williams schon 2009 im Halbfinale gegen Kim Clijsters und 2011 im verlorenen Finale gegen Samantha Stosur danebenbenahm. Gegen Clijsters wurde der Matchball nicht mehr ausgespielt, weil Williams nach einem zu Unrecht beim Aufschlag gegebenen Fußfehler die Linienrichterin so anschrie, dass sie ihre zweite Verwarnung erhielt und den Punkt damit verlor.

Die Geldbuße wird von den 1,85 Millionen Dollar für Williams' Finalteilnahme abgezogen.

(old/dpa)
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