Tennis: Laura Siegemund muss in Rabat aufgeben

Tennis : Siegemund muss in Rabat aufgeben

Das WTA-Turnier in Prag geht ohne deutsche Beteiligung in seine Endphase. Am Mittwoch schieden als letzte von ursprünglich vier deutschen Tennisspielerinnen Antonia Lottner (Düsseldorf) und Tamara Korpatsch (Hamburg) im Achtelfinale aus.

Für Laura Siegemund war im Achtelfinale des WTA-Turniers in Marokkos Hauptstadt Rabat Endstation. Die letztjährige Stuttgart-Siegerin gab gegen die topgesetzte Belgierin Elise Mertens nach 2:15 Stunden beim Stand von 7:6 (7:5), 0:6, 1:3 auf.

Siegemund war in Rabat die einzige Deutsche im Hauptfeld des mit 250.000 Dollar dotierten Sandplatz-Turniers. In der Vorwoche war sie in Stuttgart als Titelverteidigerin im Achtelfinale an der späteren Finalistin Coco Vandeweghe (USA) gescheitert.

Erst im März hatte Fed-Cup-Spielerin Laura Siegemund ihr Comeback gegeben, nachdem sie im Mai 2017 einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten hatte.

Das WTA-Turnier in Prag geht ohne deutsche Beteiligung in seine Endphase. Am Mittwoch schieden als letzte von ursprünglich vier deutschen Tennisspielerinnen Antonia Lottner (Düsseldorf) und Tamara Korpatsch (Hamburg) im Achtelfinale aus.

Lottner, die tags zuvor das deutsche Duell gegen Mona Barthel (Neumünster) für sich entschieden hatte, unterlag der an Nummer sieben gesetzten Rumänin Mihaela Buzarnescu 0:6, 6:7 (7:9). Parallel dazu musste sich "lucky loser" Korpatsch der Italienerin Camila Giorgi mit 4:6, 2:6 geschlagen geben.

Bereits in der ersten Runde waren Andrea Petkovic (Darmstadt) und Carina Witthöft (Hamburg) ausgeschieden.

(sid)