Tennis: Alexander Zverev wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe

War ein Handy im Spiel? : Zverev wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe

Auf TV-Bildern ist zu sehen, wie Alexander Zverev während seines Spiels gegen Stefanos Tsitsipas in seiner Tasche einen Gegenstand berührt. In sozialen Netzwerken wird diskutiert, ob er verbotenerweise ein Smartphone benutzt hat. Zverev bestreitet das.

Tennisprofi Alexander Zverev hat nach seiner Niederlage im zweiten Gruppenspiel der ATP Finals Vorwürfe der verbotenen Handy-Nutzung zurückgewiesen. „Mein Handy war in der Umkleidekabine“, sagte der 22 Jahre alte Hamburger nach dem 3:6, 2:6 gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas. Die Herren-Organisation ATP teilte am Donnerstagmorgen mit, dass Zverev „gegen keine Regel der ATP verstoßen“ habe. Weitere Details nannte ein Sprecher nicht.

Auf Fernsehaufnahmen war zu sehen, wie Zverev während eines Seitenwechsels in seiner Tasche wühlt und einen Gegenstand mit den Fingern zu berühren scheint. In sozialen Netzwerken hatte es daraufhin Diskussionen gegeben, ob Zverev möglicherweise ein Smartphone benutzt haben könnte. Elektronische Hilfsmittel sind während der Partien verboten, um illegales Coaching zu verhindern.

„Ich weiß nicht genau, was sie da gesehen haben, aber es war definitiv nicht mein Handy. Eine Wasserflasche? Vielleicht eine leere Wasserflasche?“, hatte Zverev am Mittwochabend gesagt. Auch Deutschlands Herren-Chef Boris Becker äußerte sich am Rande einer Pressekonferenz zum neuen Team-Wettbewerb ATP-Cup zu der Debatte.

„Ich habe es selber nicht gesehen und mir erst heute Morgen angeschaut. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was er in seiner Tasche gemacht oder gesucht hat. Es hat ihm aber offensichtlich weder geholfen noch ihn gestört“, sagte der 51-Jährige dem TV-Sender Sky.

(pabie/dpa)
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