Tennis: Alexander Zverev übt nach Aus beim ATP-Turnier in Rom Kritik an sich und seinem Team

Frühes Aus in Rom : Zverev übt Kritik an sich und seinem Team

Die Generalprobe für die French Open ging daneben. Tennisprofi Zverev ist beim Masters in Rom schon in der ersten Runde gescheitert und hat nun Kritik an seinem Team, aber auch an sich selbst geübt.

Deutschlands bester Tennis-Profi Alexander Zverev hat sich und sein Team nach seinem frühen Aus in Rom deutlich kritisiert. „Wenn wir beim Masters sind, müssen wir professionell sein, ich, mein ganzes Team und alle anderen um mich herum. Und wir waren so weit entfernt davon diese Woche“, sagte der 22-Jährige am Dienstag beim Sender Sky und kündigte Konsequenzen an: „Ich möchte auch mit ein paar Leuten reden, dass es nächstes Mal nicht so passiert.“

Vorjahresfinalist Zverev hatte zuvor bei dem hochklassigen Sandplatz-Turnier gleich sein erstes Spiel gegen den Italiener Matteo Berrettini mit 5:7, 5:7 verloren. „Ich bin auf den Platz gegangen und war komplett tot, vor dem Match schon“, sagte der Hamburger. „So kannst du eigentlich nicht auf den Platz gehen.“ Er habe zuvor Sponsoren-Termine und persönliche Dinge erledigen müssen.

Für den Weltranglisten-Fünften setzte sich mit dem Zweitrunden-Aus keine zwei Wochen vor dem Beginn der French Open in Paris seine derzeitige Formkrise fort. Zum Auftakt des Masters-Turniers hatte er ein Freilos gehabt.

(lt/dpa)
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