Trotz deutscher Enttäuschungen: "Rundum positives Fazit" für Power Horse Cup

Trotz deutscher Enttäuschungen: "Rundum positives Fazit" für Power Horse Cup

Trotz zahlreicher Herausforderungen rund um das ATP-Turnier in Düsseldorf sind die Organisatoren mit der ersten Auflage des neuen Formats zufrieden. "Wir können ein rundum positives Fazit ziehen, der erste Power Horse Cup war sehr erfolgreich", sagte Turnierdirektor Dietloff von Arnim auf der abschließenden Pressekonferenz am Samstag im Rochusclub. Es sei richtig gewesen, "ein neues Format auszuprobieren. Das Feedback der Zuschauer war durchweg positiv."

Erstmals fand am Rolander Weg in diesem Jahr ein ATP-Einzelturnier statt. Zuvor war in der NRW-Landeshauptstadt seit 1978 jährlich die Mannschafts-WM ausgetragen worden. "Das Turnier ist jetzt kleiner und die Atmosphäre wieder etwas familiärer", sagte von Arnim.

Aus sportlicher Sicht hätte der erste Power Horse Cup allerdings besser verlaufen können. Schon vor dem ersten Ballwechsel hatten Grigor Dimitrow (Bulgarien), Nicolas Almagro (Spanien), Michail Juschni (Russland) und Florian Mayer (Bayreuth) ihre geplante Teilnahme im Rochusclub kurzfristig abgesagt. Zudem musste Publikumsliebling Tommy Haas wegen einer fiebrigen Erkältung vor seinem Viertelfinale passen. Deutschlands Nummer zwei Philipp Kohlschreiber (Augsburg) scheiterte in Düsseldorf bereits im Achtelfinale.

Spieler wollten unbedingt gewinnen

"Mit dem neuen Format besteht nun mal die Gefahr, dass auch die Top-Spieler schon im ersten Match ausscheiden", sagte von Arnim: "Aber alle Spieler, die hier waren, haben deutlich gezeigt, dass sie unbedingt auf den Platz gehen und gewinnen wollen. Das bestätigt uns und den Weg, den wir eingeschlagen haben."

Wegen der zumeist nasskalten Witterungsverhältnisse musste von Arnim allerdings eingestehen, dass die erwartete Zuschauerzahl nicht erreicht wurde. "Wir werden die 25.000er-Marke zwar knacken, sind damit aber unter unseren Erwartungen geblieben. Die ersten Tage verliefen erfreulich, dann hat uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht", sagte der Turnierdirektor.

Große Resonanz hatte das Turnier dafür beim übertragenden Fernsehsender Eurosport. Bis Freitag hatten knapp zwölf Millionen Zuschauer europaweit eingeschaltet. "Wir sind im Tennissender Nummer eins in Deutschland angekommen", sagte von Arnim.

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(sid)
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