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Masters Monte Carlo: Alexander Zverev scheitert schon im Achtelfinale

In seiner Wahlheimat : Zverev scheitert überraschend im Achtelfinale

Deutschlands Topspieler Alexander Zverev ist bei seinem "Heimspiel" in Monte Carlo bereits im Achtelfinale gescheitert. Auch der Weltranglistenerste Novak Djokovic musste sich überraschend geschlagen geben.

Der Weltranglistensechste aus Hamburg, der schon länger in Monaco lebt, verlor am Donnerstag beim prestigeträchtigen Sandplatz-Masters gegen den Belgier David Goffin 4:6, 6:7 (7:9). Zverev befand sich aber in guter Gesellschaft, denn auch der Weltranglistenerste Novak Djokovic musste sich überraschend schon im Achtelfinale dem Briten Daniel Evans mit 4:6, 5:7 geschlagen geben.

"Für die Umstände war es ein recht gutes Spiel von meiner Seite. David hat extrem gut gespielt", sagte Zverev: "Mit der Ellbogenverletzung, mit der Ungewissheit, ob ich das Turnier spielen werde oder nicht, war es ganz okay."

Seit seinem Turniersieg in Acapulco Mitte März war es für Zverev das zweite frühe Aus in Folge. Zuletzt war der 23-Jährige beim Masters in Miami - schon gehandicapt von der Ellbogenverletzung - in seinem ersten Match gescheitert, danach hatte er sich eine kleine Auszeit gegönnt. Erst am Dienstag habe er zum ersten Mal überhaupt wieder aufgeschlagen, sagte Zverev nach seinem Auftaktsieg gegen den Italiener Lorenzo Sonego, er sei aber noch "nicht bei 100 Prozent".

Gegen den an Position elf gesetzten Goffin konnte sich Zverev zwar bei anfangs windigen Bedingungen und frischen Temperaturen wie schon gegen Sonego auf seinen Aufschlag verlassen, doch in den Ballwechseln agierte er oft zu passiv und ließ sich weit hinter die Grundlinie drängen. Trotzdem ergaben sich Chancen - doch alle seine sechs Breakmöglichkeiten ließ Zverev ungenutzt. Der Deutsche zeigte ein großes Kämpferherz und wehrte im Tiebreak des zweiten Satzes vier Matchbälle ab, den fünften verwandelte Goffin aber nach 1:51 Stunden.

Damit sind bei dem mit knapp 2,5 Millionen Euro dotierten Turnier in Monte Carlo keine Deutschen mehr vertreten. Jan-Lennard Struff (Warstein) und Dominik Koepfer (Furtwangen) hatten bereits in der ersten Runde verloren.

(kron/SID)