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French Open 2021: Roger Federer liefert sich im Match gegen Marin Cilic eine minutenlange Diskussion mit dem Schiedsrichter

Nach einer Ermahnung : Federer liefert sich minutenlange Diskussion mit dem Schiedsrichter

Roger Federer hat sich bei den French Open in die dritte Runde gekämpft. Beim Viersatz-Sieg gegen den Kroaten Marin Cilic lieferte sich der Schweizer mit dem Schiedsrichter ein minutenlanges Wortgefecht.

Erst zoffte sich Roger Federer minutenlang mit dem Schiedsrichter - dann kämpfte sich der "Maestro" gegen Marin Cilic in die dritte Runde. Der 39 Jahre alte Schweizer hat trotz seiner zeitweisen Rage bei den French Open durch einen 6:2, 2:6, 7:6 (7:4), 6:2-Erfolg gegen den früheren US-Open-Sieger Cilic (Kroatien) den nächsten Schritt gemacht und trifft nun auf Dominik Koepfer (Furtwangen).

Im zweiten Satz seines Matches wurde Federer vom Schiedsrichter ermahnt, weil er sich bei Aufschlag Cilic zu lange Zeit ließ und sich noch einmal das Gesicht mit dem Handtuch abwischte, bevor er sich bereit zum Retourn positionierte. Federer konnte das überhaupt nicht verstehen. Daraus entwickelte sich ein Wortgefecht. "Glauben Sie, dass ich langsam bin? Ich habe ihnen zugehört, jetzt hören Sie mir zu", sagte Federer unter anderem und kriegte sich minutenlang nicht ein.

Zuvor hatte Novak Djokovic ungefährdet seine Aufgabe erledigt. Der Weltranglistenerste legte mit einem 6:3, 6:2, 6:4 gegen Pablo Cuevas aus Uruguay am Donnerstag als erster der "großen Drei" vor - bevor auch die 20-maligen Grand-Slam-Champions Federer und Rafael Nadal an dessen 35. Geburtstag noch gefordert waren.

Der Serbe Djokovic peilt in Paris seinen 19. Majortitel an, er hat es sich zum Ziel gesetzt, seine beiden großen Konkurrenten in der Wertung zu überholen. In Roland Garros hat der 34-Jährige im Jahr 2016 gewonnen. Danach siegte jedes Mal Nadal, der Rekordsieger in Paris ist mit 13 Titeln.

(sid/old)