Australian Open Kerbers Achterbahn-Karriere setzt sich in Melbourne fort

Analyse | Düsseldorf · Angelique Kerber gewann drei Grand-Slam-Titel, war die Nummer eins der Welt und holte Olympia-Silber. Trotzdem wird die 33-Jährige immer wieder unterschätzt - auch weil ihre Karriere einer Achterbahnfahrt gleicht. Das zeigte sich auch am Montag in Melbourne wieder.

Angelique Kerber – erste Wimbledon-Siegerin seit Steffi Graf
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Das ist Angelique Kerber

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Foto: AFP/GLYN KIRK

Dass Angelique Kerbers sportliche Ambitionen zum Auftakt ins Tennis-Jahr einen Dämpfer bekommen würden, war bereits Mitte Januar noch vor dem ersten Match klar. Die 33-Jährige musste - wie 71 weitere Profis - nach ihrer Ankunft zwei Wochen in strikte Hotelzimmer-Quarantäne, weil Personen auf ihrem Charterflug nach Australien positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Doch was Kerber am Montag (Ortszeit) in der ersten Runde der Australian Open erlebte, war dann doch ein Schock. 0:6 in 18 Minuten — so schnell verlor sie den ersten Satz gegen die US-Amerikanerin Bernarda Pera.