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Australian Open 2021: Djokovic lässt Medwedew keine Chance - neunter Titel in Melbourne

Neunter Melbourne-Titel : Djokovic erteilt Medwedew eine Lehrstunde bei den Australian Open

Novak Djokovic hat seinen 18. Grand-Slam-Titel gewonnen. Der Serbe ließ dem Russen Daniil Medwedew keine Chance und rückt an die Rekordsieger Roger Federer und Rafael Nadal heran. In unserem Telegramm verpassen Sie nichts.

Mit einer eindrucksvollen Machtdemonstration hat Novak Djokovic seinen neunten Titel bei den Australian Open perfekt gemacht. In einem unerwartet spannungslosen Finale gewann der serbische Vorjahressieger am Sonntag 7:5, 6:2, 6:2 gegen Herausforderer Daniil Medwedew und wird immer mehr zum überragenden Tennisspieler der Melbourne-Historie. Der Serbe beendete gnadenlos den Erfolgslauf des 25-jährigen Russen, der zuvor 20 Partien nacheinander gewonnen hatte, und schaffte seinen nächsten Titel-Hattrick in Australien.

Die Debatte, wann endlich ein Spieler der inzwischen nicht mehr ganz so jungen Nachfolge-Generation einen Vertreter des prägenden Herren-Trios in einem der wichtigsten Endspiele bezwingen kann, wird weitergehen.

Zum zweiten Mal hat Djokovic in der Millionen-Metropole am Yarra River dreimal in Serie triumphiert. 2008, 2011, 2012, 2013, 2015, 2016, 2019 und 2020 hatte er den Norman Brooks Challenge Cup ebenfalls in den Händen gehalten. All seine Endspiele in der Rod-Laver-Arena hat er gewonnen - eine denkwürdige Bilanz. Djokovic kassierte ein Preisgeld von rund 1,8 Millionen Euro. Mit seinem 18. Grand-Slam-Titel rückte er näher an die Bestmarken seiner Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal heran, die jeweils 20 haben.

Medwedew ließ die Chance aus, seine zuletzt bestechende Form für seinen ersten großen Titel zu nutzen. In der Weltrangliste wird er sich am Montag auf Platz drei verbessern.

In der mit rund 7500 Zuschauern etwa zur Hälfte gefüllten Rod-Laver-Arena reichte Medwedew im Finale nicht an das heran, was von ihm erwartet worden war. Djokovic dominierte überraschend einseitig den Beginn, nach nur acht Minuten stand es 3:0. Von seiner Bauchmuskelverletzung, die ihn im Turnierverlauf nicht unantastbar wirken ließ, war nichts zu spüren. Zunächst ließ sich Medwedew vom Rückstand nicht irritieren und glich wieder aus. Doch ein leichter Vorhandfehler sicherte Djokovic den ersten Satzgewinn.

Auch im zweiten Satz zwang Djokovic den 1,98 Meter großen Schlaks aus Moskau zu Fehlern. Zwar ging Medwedew in Führung, doch der serbische Topfavorit spielte aggressiv und nahm Medwedew gleich zweimal den Aufschlag ab. Zu selten zeigte der Russe, wie er seine Siegesserie zuvor eindrucksvoll auf 20 Erfolge ausgebaut hatte. Beim ihm wuchs der Frust, bei 2:5 zerstörte er wütend seinen Schläger. Der 25-Jährige wirkte dem Druck nicht gewachsen.

In seinem ersten Major-Finale bei den US Open 2019 hatte Medwedew gegen Nadal mit 0:2-Sätzen zurückgelegen und den Favoriten dann doch noch in den fünften Durchgang gezwungen. Diesmal erteilte Djokovic ihm eine Lektion - und die Dominanz der prägenden Figuren im Herren-Tennis geht weiter.

Den einzigen Grand-Slam-Titel, der in den vergangenen vier Jahren nicht an Djokovic, Nadal oder Federer gegangen war, sicherte sich im vergangenen September Dominic Thiem. Der Österreicher gewann im Endspiel gegen Alexander Zverev, nachdem sich Djokovic selbst aus dem Turnier genommen hatte, weil er mit dem Ball unabsichtlich eine Linienrichterin traf und disqualifiziert wurde.

Neunter Titel für Djokovic oder Premiere für Medwedew?

Novak Djokovic strebt im Endspiel der Australian Open seinen neunten Melbourne-Titel und insgesamt 18. Grand-Slam-Triumph an. Im Finale am Sonntag (9.30 Uhr/Eurosport) trifft der serbische Weltranglisten-Erste auf den russischen Herausforderer Daniil Medwedew. Ein Blick auf das Tennis-Duell:

DIREKTER VERGLEICH: Sieben Mal haben die beiden bisher gegeneinander gespielt, Djokovic hat vier Mal und damit einmal öfter gewonnen. Das zuvor letzte Aufeinandertreffen bei den ATP Finals in London zum Abschluss der vergangenen Saison gewann der Russe in zwei Sätzen. Das bisher einzige Grand-Slam-Duell entschied Djokovic bei den Australian Open 2019 in vier Sätzen für sich.

TURNIERVERLAUF: Titelverteidiger Djokovic wirkte zwischenzeitlich nicht unantastbar und hatte mit einer Bauchmuskelverletzung zu kämpfen. Im Viertelfinale gegen den Hamburger Alexander Zverev spielte er in den entscheidenden Momenten aber stark und hatte im Halbfinale gegen den russischen Qualifikanten Aslan Karazew keine Probleme. Medwedew marschierte souverän durch das Turnier - außer in der dritten Runde gegen Filip Krajinovic gab er keinen Satz ab. Gegen Djokovic' Landsmann brauchte er überraschend fünf Sätze.

WELTRANGLISTE: Schon seit dem Viertelfinal-Aus des spanischen Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal ist klar, dass Djokovic über den 8. März hinaus die Nummer eins bleibt. Damit wird der 33-Jährige mit dann 311 Wochen an der Spitze den bisherigen Rekordhalter Roger Federer aus der Schweiz ablösen. Medwedew wird mindestens auf Platz drei vorrücken und kann mit einem Sieg sogar Zweiter werden.

REKORDE UND STATISTIKEN: Rekordchampion der Australian Open ist der achtfache Titelträger Djokovic ohnehin schon. Sein neuntes Finale in Melbourne soll mit dem neunten Titel enden. Der serbische Topstar (17 Grand-Slam-Titel) will näher an Federer und Nadal (je 20) heranrücken. Medwedew bestreitet sein zweites Grand-Slam-Finale, einen Titel dieser Kategorie hat er noch nicht geholt. Der 25-Jährige weist aber beeindruckende Serien vor: Er hat 20 Matches nacheinander und seine vergangenen 12 Partien gegen Top-Ten-Spieler gewonnen.

Tennis-Doppel Polasek/Dodig holt Titel bei Australian Open

 Filip Polasek und Ivan Dodig haben sich den Doppel-Titel bei den Australian Open der Tennisprofis gesichert. Im Endspiel am Sonntag in Melbourne setzten sich der Slowake und der Kroate mit 6:3, 6:4 gegen die Vorjahressieger Rajeev Ram und Joe Salisbury aus den USA und Großbritannien durch. Für Polasek und Dodig war es der erste gemeinsame Grand-Slam-Titel. Der nun unterlegene Ram hatte zuvor mit der Tschechin Barbora Krejcikova den Mixed-Wettbewerb für sich entschieden.

+++++20. Februar 2021+++++

Naomi Osaka besiegt Jennifer Brady und holt vierten Grand-Slam-Titel

Die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka hat sich zum zweiten Mal zur Australian-Open-Siegerin gekürt. Mit dem klaren 6:4, 6:3 im Endspiel gegen die amerikanische Außenseiterin Jennifer Brady wiederholte die 23-Jährige am Samstag in Melbourne ihr Meisterstück von 2019. Nach einem nervösen Beginn ließ Osaka der Final-Debütantin im zweiten Satz keine Chance mehr und machte ihren insgesamt vierten Grand-Slam-Titel perfekt.

In der Weltrangliste wird Osaka am Montag vom dritten auf den zweiten Platz vorrücken. Brady verpasste am Tag vor dem Herren-Endspiel zwischen dem serbischen Rekordsieger Novak Djokovic und Herausforderer Daniil Medwedew aus Russland in ihrem ersten großen Finale ihren ersten Grand-Slam-Titel.

In der teilweise gefüllten Rod-Laver-Arena geriet die Außenseiterin schnell ins Hintertreffen. Doch auch die Favoritin wirkte im ersten Satz sehr angespannt. Osaka begann zwar mit gleich zwei Assen im ersten Spiel und mit einem schnellen Break, streute aber an diesem windigen Tag in der australischen Metropole zunächst zahlreiche unerzwungene Fehler ein. Eine 3:1-Führung nutzte Osaka zunächst nicht. Nach dem 4:4 entwickelte sich die Partie aber auch dank Fehlern von Brady klar zu Gunsten der ehemaligen Weltranglisten-Ersten.

Die Damen stehen im Tennis immer ein bisschen im Schatten der Herren. Weil die Herren-Topstars mit Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer eine derart beeindruckende Ära prägen und bei den Damen dominante Spielerinnen fehlen, die Siegerinnen immer wieder wechseln und manche in der Versenkung verschwinden. Osaka aber sticht heraus, ist eine Zukunftsfigur im Damen-Tennis und hat Star-Potenzial, auch weil sie auch zu sozialpolitischen Themen eine klare Meinung hat.

Zwei Tage nach ihrem Halbfinalerfolg über ihr Idol Serena Williams kam die 23-Jährige lange nicht an ihre Bestform heran. Sie steigerte sich im zweiten Satz aber deutlich, reduzierte ihre Fehlerquote und führte schnell 4:0. Drei Spielgewinne der Weltranglisten-24. ließ sie noch zu, ehe sie sich zur Nachfolgerin der amerikanischen Vorjahressiegerin Sofia Kenin kürte.

Für Osaka ist es der vierte Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere: Sie triumphierte bei den US Open 2018 sowie 2020 und den Australian Open vor zwei Jahren. Sie darf sich über ein Preisgeld von 2,75 Millionen australischen Dollar (rund 1,8 Millionen Euro) freuen und bestätigte auch ihre Form: Eine Niederlage hat sie zuletzt vor der Unterbrechung der Saison im vergangenen Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie im Februar 2020 im Fed Cup hinnehmen müssen.

Brady Finaleinzug ist bereits hoch anzurechnen. Sie war vor dem Turnier, wie andere Profis, darunter auch Erstrunden-Verliererin Angelique Kerber, von der strikten Quarantäne betroffen. Zwei Wochen steckte die Amerikanerin in ihrem Hotelzimmer fest und erreichte dennoch den größten Erfolg ihrer Karriere. Zu dem verhalf ihr auch ihr deutscher Trainer Michael Geserer, der frühere Coach von Julia Görges.

Stosur verpasst Mixed-Titel in Melbourne

Die australische Tennisheldin Samantha Stosur hat einen Heimsieg in Melbourne verpasst. Die 36-Jährige unterlag mit ihrem Landsmann Matthew Ebden im Mixed-Finale der Australian Open trotz der lautstarken Anfeuerung der Fans dem tschechisch-amerikanischen Team Barbora Krejcikova/Rajeev Ram mit 1:6, 4:6. Ram steht mit seinem britischen Partner Joe Salisbury auch im Männer-Doppel im Endspiel.

"Wir haben es heute nicht geschafft, haben aber großartige Momente bei diesem Turnier erlebt", sagte Stosur. Sie und Ebden haben den Wettbewerb jeweils schon ein Mal mit anderen Partnern gewonnen. Stosur triumphierte zudem 2019 im Frauen-Doppel mit der Chinesin Zhang Shuai an ihrer Seite.

Ihren größten Erfolg hatte die Athletin aus Brisbane 2011 mit ihrem Einzeltriumph bei den US Open verbucht. Ein Jahr zuvor hatte sie auch bei den French Open das Endspiel erreicht. Bei ihrem Heim-Grand-Slam kam sie im Einzel nie über das Achtelfinale hinaus, seit 1978 warten die Australier auf einen Heimsieg.

Vierter Titel für Osaka oder Coup für Brady?

Die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka geht am Samstag (9.30 Uhr/Eurosport) als Favoritin in das Damen-Endspiel der Australian Open. Die Weltranglisten-Dritte kann gegen die Amerikanerin Jennifer Brady ihren vierten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier gewinnen. Auf ihrem Weg ins Endspiel besiegte Osaka auch die langjährige Nummer eins der Welt Serena Williams.

Ihr Weg ins Endspiel:

  • 1. Runde: Anastasia Pawljutschenkowa (Russland) 6:1, 6:2
  • 2. Runde: Caroline Garcia (Frankreich) 6:2, 6:3
  • 3. Runde: Ons Jabeur (Tunesien) 6:3, 6:2
  • Achtelfinale: Garbiñe Muguruza (Spanien) 4:6, 6:4, 7:5
  • Viertelfinale: Hsieh Su-wei (Taiwan) 6:2, 6:2
  • Halbfinale: Serena Williams (USA) 6:3, 6:4

Osaka hat ihre bisherigen drei Grand-Slam-Finals gewonnen. „Meine Einstellung ist, dass die Menschen sich nicht an die Finalisten erinnern“, erklärte die 23-Jährige diese Bilanz. „Der Name der Siegerin ist der, der sich einprägt. Ich denke, ich kämpfe am meisten im Finale.“

Brady erreichte zum ersten Mal das Endspiel bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere. Ihr Weg ins Finale:

  • 1. Runde: Aliona Bolsova (Spanien) 6:1, 6:3
  • 2. Runde: Madison Brengle (USA) 6:1, 6:2
  • 3. Runde: Kaja Juvan (Slowenien) 6:1, 6:3
  • Achtelfinale: Donna Vekic (Kroatien) 6:1, 7:5
  • Viertelfinale: Jessica Pegula (USA) 4:6, 6:2, 6:1
  • Halbfinale: Karolina Muchova (Tschechien) 6:4, 3:6, 6:4

Dreimal haben die 23-jährige Osaka und die zwei Jahre ältere Brady bereits gegeneinander gespielt, zweimal gewann die Japanerin. Noch weitere Fakten sprechen für sie:

  • Weltranglistenplatzierung:

Osaka 3 

Brady 24

  • Titel:

Osaka 6 

Brady 1

  • Grand-Slam-Titel

Osaka 3

Brady 0 

  • Preisgeld vor den Australian Open :

Osaka: rund 17,8 Millionen US-Dollar 

Brady: rund 2,0 Millionen US-Dollar

Zuletzt standen sich die beiden im vergangenen Jahr bei den US Open in New York gegenüber. Im Halbfinale setzte sich die spätere Turniersiegerin Osaka in drei Sätzen durch. „Ich denke, mit dem Selbstbewusstsein von dem Match, das ich gegen Naomi im Halbfinale gespielt habe, hat sich vielleicht mein Leben verändert und meine Perspektive, wie ich meine Auftritte bei den Grand Slams angehe“, sagte Brady. Die 25-Jährige wird vom deutschen Trainer Michael Geserer betreut, dem früheren Coach von Julia Görges.

+++++19. Februar 2021+++++

Medwedew fertigt Tsitsipas in drei Sätzen ab - Finale gegen Djokovic

Daniil Medwedew will in seinem ersten Finale bei den Australian Open Rekordsieger Novak Djokovic entzaubern. Der Titelanwärter trifft am Sonntag (9.30 Uhr/Eurosport) im Schlussakt des zweiwöchigen Tennis-Turniers auf den Vorjahressieger und kann seine starken Auftritte mit seinem ersten Grand-Slam-Sieg veredeln. Im zweiten Halbfinale gewann der Russe mit einem lange Zeit dominanten und nur am Ende kurzzeitig wackeligen Auftritt am Freitag 6:4, 6:2, 7:5 gegen den griechischen Publikumsliebling Stefanos Tsitsipas.

„Ich bin sehr glücklich, im Finale zu sein. Ich bin ein bisschen ängstlich und angespannt geworden“, sagte der 25-Jährige, der 20 Matches nacheinander gewonnen hat: „Ich hoffe, ich kann sie noch ein bisschen aufrechterhalten“, sagte er verschmitzt zu seiner Serie.

Zum zweiten Mal hat es Medwedew in ein Grand-Slam-Endspiel geschafft. Nun könnte seine Herausforderung aber kaum größer sein: Medwedew muss die eindrucksvolle Serie von Djokovic stoppen, der in all seinen vorangegangenen acht Endspielen in Melbourne triumphiert hat. „Er hat sicher mehr Erfahrung, aber auch mehr zu verlieren“, sagte Medwedew.

Gegen Tsitsipas war Medwedew nach vier ausgeglichenen Spielen mit seinen früh genommenen und geraden Schlägen der bessere Halbfinalist. Mit eindrucksvoller Selbstverständlichkeit kontrollierte der 1,98 Meter große schlaksige Athlet aus Moskau die längeren Ballwechsel. „Er ist ein eigener Typ. Das macht ihn schwer zu berechnen, weil er ungewöhnlich spielt“, urteilte Boris Becker als Eurosport-Experte.

Ein Break im ersten Satz zum 3:2, zwei weitere Breaks zum 2:1 und 5:2 im zweiten Abschnitt - schnell fehlte dem unaufgeregten Russen nur noch ein Satz. „Das ist jetzt schon ein Klassenunterschied“, sagte Becker. Angefeuert vom Publikum in der Rod-Laver-Arena - die griechische Gemeinde in Melbourne ist groß - kam Tsitsipas im dritten Satz nach einem erneuten Rückstand noch mal zurück. Anders als zuvor gegen Topstar Rafael Nadal zuvor kam er aber nicht annähernd an eine Wende heran. Medwedew verlor nur kurzzeitig seine Souveränität.

Medwedew ist selbst von den Besten seit längerem nicht zu besiegen. Für den Anführer der starken russischen Tennis-Generation war es der zwölfte Sieg nacheinander gegen einen Top-Ten-Spieler. Er dürfte in dieser Form auch für Djokovic gefährlich werden. Der serbische Weltranglisten-Erste sprach anerkennend über die Siegesserie des Russen, sagte bei Eurosport auch: „Es wird viel geredet über die neue Generation, die von uns übernehmen soll. Aber realistisch gesehen, ist das noch nicht passiert. Mit allem Respekt gegenüber den anderen Jungs, sie haben noch viel Arbeit vor sich.“