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ATP Finals 2021 in Turin: Die Teilnehmer

Premiere in Turin : Die Teilnehmer der ATP Finals 2021

Ohne Roger Federer und Rafael Nadal steigt die Turin-Premiere der ATP Finals. Alexander Zverev will wie 2018 das Jahresabschlussturnier der erfolgreichsten Tennisprofis der Saison für sich entscheiden. Ein Überblick über die Teilnehmer.

Zum Auftakt des Tennis-Saisonfinals steht Alexander Zverev gleich vor einer besonderen Herausforderung. In seinem ersten Gruppenspiel in Turin triff der Hamburger am Sonntag (21.00 Uhr/Sky) auf den Italiener Matteo Berrettini, der von den Zuschauern mit Begeisterung angefeuert werden dürfte. Erstmals steigt das Jahresabschlussturnier der acht erfolgreichsten Tennisprofis in Turin, nachdem es zuvor in London ausgetragen wurde. Neben Zverev ist im Doppel-Wettbewerb der ATP Finals Kevin Krawietz dabei, der zu seinem ersten Spiel am Sonntagvormittag antritt (11.30 Uhr/Sky).

Der Fokus liegt wie gewohnt auf den Einzeln, auch wenn die Topstars Roger Federer und Rafael Nadal aufgrund ihrer Verletzungen fehlen. Mit Gruppenspielen geht die inoffizielle ATP-WM los, die ersten Beiden jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale am kommenden Samstag ein.

Die Rote Gruppe

Daniil Medwedew (Russland, 25 Jahre, Weltranglisten-2.): Der Titelverteidiger kommt mit viel Selbstvertrauen, weil er als einziger Teilnehmer abgesehen von Novak Djokovic einen Grand-Slam-Titel vorweisen kann. Bei den US Open vermasselte er dem Serben die Chance, alle vier Grand-Slam-Turniere in einem Jahr zu gewinnen.

Alexander Zverev (Hamburg, 24, 3.): Der Olympiasieger hat in diesem Jahr fünf Titel eingesammelt, keiner hat mehr gewonnen. Die ATP Finals hatte der Hamburger 2018 in London überraschend für sich entschieden - und er will diesen Erfolg in Turin nun wiederholen: „Selbst wenn man körperlich müde ist und emotional erschöpft, bei so einem Event holt man noch mal alle Reserven aus sich raus“, sagte er.

Jannik  Sinner (Ersatz für Matteo Berettini, Italien, 20, 11.): Der 20-Jährige muss kurzfristig seinen Landsmann Matteo Berettini ersetzen, der das erste Spiel gegen Alexander Zverev bereits verletzungsbedingt abbrechen musste. „Ich fühle mich einer Sache beraubt, die ich mir mit jahrelanger Anstrengung und Schweiß erarbeitet habe“, schrieb dieser bei Instagram. Er wird nun von dem Südtiroler Sinner ersetzt, der in den Dolomiten groß geworden ist. In dieser Saison feierte er mehrere Turnier-Siege und stand auch in Masters-Endspielen.

Hubert Hurkacz: (Polen, 24, 9.): Der Pole qualifizierte sich als Letzter und zum ersten Mal für das Saisonfinale. Er fiel in diesem Jahr in Wimbledon auf, weil er im Viertelfinale in drei Sätzen Federer besiegte und den letzten Satz mit 6:0 gewann.

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Die grüne Gruppe

Novak Djokovic (Serbien, 34, 1.): Er verlor im Olympia-Halbfinale gegen Zverev und musste seinen Traum von Gold aufgeben. Im Endspiel der US Open unterlag er Medwedew und vergab die Chance, alle vier Grand Slams in einem Jahr zu gewinnen. Zum siebten Mal - so oft wie keiner vor ihm - beendet er die Saison als Nummer eins, auch weil er bei den Australian Open, den French Open und in Wimbledon gewann.

Stefanos Tsitsipas (Griechenland, 23, 4.): Der Grieche gewann die ATP Finals 2019. Zuletzt schwächelte der 23-Jährige etwas und gab beim Masters-1000-Turnier in Paris wegen einer Armverletzung auf.

Andrej Rublew (Russland, 24, 5.): Steht als Fünfter der Weltrangliste so gut da wie nie zuvor. Er spielte aber in dieser Saison nicht so erfolgreich wie in seinem starken Jahr 2020.

Casper Ruud (Norwegen, 22, 8.): Der Aufsteiger der Saison. Ruud hat wie Zverev fünf Turniere in diesem Jahr für sich entschieden. Qualifizierte sich als erster Norweger für die ATP Finals und ist wie Hurkacz Debütant. Jüngster Teilnehmer in Turin.

Cameron Norrie (Ersatz für Stefanos Tsitsipas, Großbritannien, 26, 12.): Aufgrund einer Ellenbogenverletzung musste Tsitsipas die ATP Finals in Turin vorzeitig beenden. Als Ersatzmann rutschte der Brite Cameron Norrie ins Feld. Das Jahr 2021 war das bis dato erfolgreichste des 26-Jährigen, der in der Weltrangliste auf Position 12 liegt. Im Oktober gewann Norrie ersrmals ein Masters (Indian Wells).

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die Teilnehmer der ATP Finals 2021

(dpa/old)