Angelique Kerber: Der nächste Rückschlag für die Wimbledon-Siegerin

Aus in Madrid mit Knöchelverletzung : Der nächste Rückschlag für Angelique Kerber

Absage für die Fed-Cup-Partie in Lettland, krankheitsgeschwächtes Viertelfinal-Aus beim Heimturnier in Stuttgart und jetzt auch noch eine Knöchelverletzung: Der Start in die Sandplatz-Saison läuft für Angelique Kerber bislang alles andere als optimal.

Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (31) muss zweieinhalb Wochen vor den French Open in Paris (26. Mai bis 9. Juni) einen weiteren Rückschlag verkraften. Die 31-Jährige aus Kiel sagte am Dienstag beim WTA-Turnier in Madrid ihre Teilnahme am Zweitrundenmatch gegen die Kroatin Petra Martic wegen einer am Morgen im Training erlittenen Verletzung am rechten Knöchel ab.

"Das ist die schlechteste Vorbereitung auf eine Sandplatz-Saison, die ich je hatte. Erst der Virus, jetzt das. Ich hatte mich wirklich auf dieses Jahr gefreut", sagte Kerber. Im April hatte die deutsche Nummer eins das Fed-Cup-Duell in Lettland kurzfristig wegen eines grippalen Infekts verpasst.

Ob Kerber beim nächste Woche stattfindenden Turnier in Rom teilnehmen kann, steht noch nicht fest. Allerdings sind ihre Hoffnungen groß. "Ich denke, es ist nichts Ernstes, aber ich will für den Rest der Sandplatzsaison nichts riskieren", sagte Kerber, die spätestens am Mittwochmorgen zurück in die Heimat fliegen und sich dort weiteren Untersuchungen unterziehen will.

Die French Open sind das einzige der vier Grand-Slam-Turniere, das Kerber noch nicht gewinnen konnte. Ihr großes Ziel war es daher, an der Seine ihren Karriere-Grand-Slam zu komplettieren.

Kerber, die in der ersten Runde die Ukrainerin Lesia Zurenko souverän geschlagen hatte, war in der spanischen Hauptstadt die einzige verbliebene deutsche Spielerin, nachdem am Sonntag Julia Görges nach ihrem verletzungsbedingten Aus beim Heimturnier in Stuttgart die nächste Erstrundenniederlage hinnehmen musste.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Angelique Kerber

(sef/dpa)