Schwarzer Dritter - Kretzschmar Achter: Skribic ist Welthandballer des Jahres

Schwarzer Dritter - Kretzschmar Achter: Skribic ist Welthandballer des Jahres

Basel (rpo). Der 184-malige jugoslawische Nationalspieler Dragan Skribic vom Bundesligisten HSG Nordhorn ist zum Welthandballer des Jahres 2000 gewählt worden.

Der 32 Jahre alte Kreisläufer belegte in einer Leser-Umfrage des World Handball Magazine mit 57 Prozent der Stimmen Platz eins vor dem russischen Torwart-Idol Andrej Lawrow vom TuS Nettelstedt mit 18 Prozent und dem deutschen Nationalspieler Christian Schwarzer vom TBV Lemgo (sieben Prozent).

National-Linksaußen Stefan Kretzschmar vom deutschen Meister SC Magdeburg wurde mit einem Prozent der Stimmen Achter. In der seit 1988 durchgeführten Wahl stellte Deutschland in Daniel Stephan vom TBV Lemgo 1998 bislang den einzigen Welthandballer des Jahres.

"Ich freue mich, dass Dragan bei uns spielt, er ist ein Juwel", sagte HSG-Manager Bernd Rigterink. "Die Auszeichnung macht mich stolz, ich freue mich für für die HSG Nordhorn und für mein Land", meinte Skribic.

Bei den Frauen belegte die Ungarin Bojana Radulovic mit 64 Prozent den ersten Platz vor der Dänin Anette Hoffmann (13 Prozent). Gemeinsam auf Rang drei landeten mit je sieben Prozent der Stimmen die Österreicherin Ausra Fridikas und die Norwegerin Heidi Tjugum. Eine deutsche Spielerin konnte sich nicht unter den Top Ten platzieren. - Das Ergebnis Welthandballer des Jahres 2000:

Männer: 1. Dragan Skribic (HSG Nordhorn/57 Prozent), 2. Andrej Lawrow (TuS Nettelstedt/18 Prozent), 3. Christian Schwarzer (TBV Lemgo/sieben Prozent), 4. Stefan Löwgren (THW Kiel) und Talant Duschebajew (Ciudad Real/beide fünf Prozent), 6. Kyung-Shin Yoon (VfL Gummersbach) und Jackson Richardson (Frankreich/beide drei Prozent), 8. Stefan Kretzschmar (SC Magdeburg) und Rolando Urios (Kuba/beide ein Prozent)

Frauen: 1. Bojana Radulovic (Ungarn/64 Prozent), 2. Andette Hoffmann (Dänemark/13 Prozent), 3. Ausra Fridikas (Österreich) und Heidi Tjugum (Norwegen/beide sieben Prozent), 5. Veronique Pecguentz (Frankreich) und Chana Masson (Brasilien/beide drei Prozent), 7. Camilla Andersen (Dänemark/zwei Prozent), 8. Ilda Bengue (Angola/ein Prozent).

(RPO Archiv)
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