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Vuelta 2020: Primos Roglic verliert Gesamtführung –

Vuelta a España : Roglic verliert Gesamtführung – Izagirre gewinnt Bergankunft

Topfavorit und Titelverteidiger Primoz Roglic hat bei der ersten Bergankunft in den Pyrenäen die Gesamtführung der 75. Spanien-Rundfahrt eingebüßt. Den Tagessieg feierte der Baske Ion Izagirre.

Auf der entschärften sechsten Etappe der Vuelta kam der Roglic vom Team Jumbo-Visma nach 146,4 km in Aramon Formigal mit 1:38 Minuten Rückstand nur als 20. ins Ziel und musste das Rote Trikot an Richard Carapaz aus Ecuador abgeben.

Der Slowene, der den Sieg bei der Tour de France am vorletzten Tag an seinen Landsmann Tadej Pogacar verloren hatte, liegt im Gesamtklassement mit 30 Sekunden Rückstand auf Carapaz (Ineos Grenadiers) auf Platz vier. Vor dem ersten Ruhetag am Montag hat Carapaz, Giro-Sieger von 2019, 18 Sekunden Vorsprung auf den Briten Hugh Carthy (EF pro Cycling).

Die Etappe am Sonntag hätte ursprünglich am berühmten Col du Tourmalet in Frankreich enden sollen, dies wurde aber aufgrund der Corona-Restriktionen der französischen Behörden gestrichen. So schloss das Teilstück mit einer einfacheren Bergankunft auf 1787 m Höhe ab - doch auch dort konnte der frühere Skispringer Roglic nicht folgen.

Izagirre (Astana) setzte sich nach 3:41:00 Stunden mit 25 Sekunden Vorsprung auf den Kanadier Michael Woods (EF Pro Cycling) und dem portugiesischen Ex-Weltmeister Rui Costa (UAE Team Emirates) durch.

Fortgesetzt wird die Vuelta am Dienstag mit einer Etappe über 159,7 km von Vitoria-Gasteiz nach Villanueva de Valdegovia. Ende soll die Rundfahrt am 8. November in Madrid.

(ako/sid)