Skicross bei Olympia: Julia Eichinger trotz des frühen Scheiterns "zufrieden"

Skicross bei Olympia: Eichinger trotz des frühen Scheiterns "stolz und zufrieden"

Skicrosserin Julia Eichinger ist trotz des frühen Scheiterns bei den Olympischen Winterspielen "stolz und zufrieden".

Die einzige deutsche Starterin musste sich in Pyeongchang bereits in der ersten K.o.-Runde im Achtelfinale geschlagen geben. "Ich war kein Medaillenkandidat und es war mir klar, dass hier fast ein Weltwunder passieren muss, dass ich ins Finale fahre. Andere sind viel stärker", sagte Eichinger am Freitag in Südkorea.

Die 25-Jährige hatte erst im Dezember ihr Comeback im Weltcup gegeben. "Ich habe zwei Jahre hintereinander das Kreuzband gerissen. Ich wusste überhaupt nicht, ob ich nochmal fahren kann", betonte sie. "Für mich hier zu stehen und zu sagen, ich war bei Olympischen Spielen, das ist mein persönlicher Sieg."

  • Olympia-Aus : Skicrosserin Funkler bricht sich Brustwirbelkörper bei Sturz

Gold und Silber ging wie vor vier Jahren in Sotschi nach Kanada.
Kelsey Serwa gewann den Wettkampf vor ihrer Teamkollegin Brittany Phelan. Bronze holte sich Fanny Smith aus der Schweiz. Weltmeisterin Sandra Näslund aus Schweden ging als Vierte überraschend leer aus.

(dpa)