Olympia 2018: Russischer Curler Alexander Kruschelnizki verzichtet auf Anhörung

Internationaler Sportgerichtshof: Russischer Olympia-Curler Kruschelnizki verzichtet auf Anhörung

Der russische Olympia-Curler Alexander Kruschelnizki verzichtet in seinem Dopingfall auf eine Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS. "Nachdem ich die Vor- und Nachteile abgewogen habe, habe ich entschieden, meinen Fall vor dem CAS zurückzuziehen"", sagte Kruschelnizki.

"Ich glaube, dass eine Anhörung unter den aktuellen Regeln nutzlos wäre", ergänzte er am Mittwoch einer Mitteilung zufolge, die der russischen Nachrichtenagentur Tass vorliegt

Die Anhörung des Bronze-Gewinners im Mixed-Wettbewerb der Winterspiele in Pyeongchang vor der Adhoc-Kammer des CAS war für Donnerstag geplant gewesen. Kruschelnizki war bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang der Einnahme der verbotenen Substanz Meldonium überführt worden. Der 25-Jährige hatte seine Unschuld beteuert. Mit einem Urteil der Sportrichter ist innerhalb von 24 Stunden zu rechnen.

  • Dopingfall bei den olympischen Spielen : Curler Kruschelnizki muss am Donnerstag vor den Cas

Der Fall birgt besondere Brisanz, da Russlands Olympisches Komitee wegen des Skandals um systematischen Dopingbetrug derzeit suspendiert ist und die russischen Sportler nur unter neutraler Flagge bei den Spielen in Südkorea starten dürfen. Am Samstag will die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees entscheiden, ob die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden und die Delegation bei der Schlussfeier wieder unter eigener Fahne dabei sein darf.

(dpa)
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