Olympia 2018: Ex-NHL-Stars bringen Athleten aus Russland zurück in die Spur

Eishockey bei Olympia: Frühere NHL-Stars bringen Russland zurück in die Spur

Die USA und die Olympischen Athleten aus Russland (OAR) haben nach ihrem missratenen Auftakt im zweiten Spiel jeweils den ersten Sieg beim Eishockey-Turnier in Pyeongchang gefeiert.

Das OAR-Team rehabilitierte sich am Freitag mit einem deutlichen 8:2 (2:0, 4:1, 2:1) gegen Slowenien für die Auftaktniederlage am Mittwoch gegen die Slowakei (2:3). Superstar Ilja Kowaltschuk aus St. Petersburg traf zweimal, sein Teamkollege Pawel Dazjuk steuerte zwei Vorlagen bei. Krill Kaprisow von ZSKA Moskau schoss gar drei Tore.

Die Slowaken unterlagen zuvor den US-Boys knapp mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Ohne seine NHL-Spieler tat sich der Olympiasieger von 1980 auch diesmal wieder schwer. Zwei Überzahl-Tore von Havard-Student Ryan Donato sicherten am Ende aber die drei Punkte. Zum Auftakt hatten die USA völlig überraschend gegen den großen Außenseiter Slowenien mit 2:3 nach Verlängerung verloren.

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Die nordamerikanische Profiliga NHL hatte sich in diesem Jahr erstmals seit 1994 wieder geweigert, ihre Saison für die Olympischen Winterspiele zu unterbrechen. Daher fehlen in Südkorea die weltbesten Spieler. Am Samstag (13.10 Uhr MEZ) kommt es im abschließenden Gruppenspiel zum Prestigeduell der USA gegen das OAR-Team. Nur das US-Team kann sich in diesem Duell mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit als Gruppenerster direkt fürs Viertelfinale qualifizieren.

In der deutschen Gruppe C setzte sich Finnland mit dem 5:1 (1:1, 1:0, 3:0) gegen Norwegen an die Spitze. Die Entscheidung über Platz eins fällt am Sonntag (21.10 Uhr OZ/13.10 MEZ) im Duell mit dem punkgleichen Weltmeister Schweden. Norwegen kämpft ebenfalls am Sonntag (12.10 Uhr OZ/4.10 MEZ) gegen die deutsche Nationalmannschaft um Rang drei und damit um eine gute Ausgangsposition für das K.o.-Spiel um die Viertelfinalteilnahme

(dpa)