Pyeongchang 2018: Laura Dahlmeier spricht über ihr Gold-Double

Dahlmeier spricht über ihr Gold-Double: "Saucool und großartig"

Laura Dahlmeier dominiert bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang. Nach ihrem zweiten Gold spricht die 24-Jährige über ihre weiteren Medaillenziele, die Kälte und warum sich ihre Beine nicht wie die einer Olympiasiegerin anfühlen.

Laura Dahlmeier, das olympische Gold-Double aus Sprint und Verfolgung ist geglückt, Sie stehen auf einer Stufe mit dem großen Ole Einar Björndalen. Wie fühlt sich das an?

Laura Dahlmeier: Das ist cool. Saucool. Das ist unglaublich und ein großartiges Gefühl.

Sie mussten hart dafür kämpfen.

Dahlmeier Das war nicht so leicht, vor allem wegen des Windes und der Kälte. Das Schießen war mindestens so anstrengend wie auf der Strecke, da meine Finger ziemlich gefroren waren. Das waren Schmerzen, unfassbar.

Was war dann der Schlüssel zum Erfolg?

Dahlmeier Man musste heute sehr konzentriert und fokussiert arbeiten, das war absolut wichtig. Es ist cool, dass es geklappt hat, weil ich läuferisch vielleicht nicht die Top-Leistung gezeigt habe, die ich noch im Sprint drauf hatte.

Und nun sind sechs Gold-Medaillen das Ziel?

Dahlmeier Vielleicht hole ich ja sogar sieben. Aber das geht ja nicht, es gibt nur sechs Rennen. Ich mache mir jetzt keine Gedanken über die nächsten Rennen. Ich frage mich, wie ich gewinnen konnte, so wie sich meine Beine anfühlen. Aber ich werde regenerieren und auch beim nächsten Wettkampf wieder fit am Start stehen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Dahlmeier holt historisches Gold-Doppel

(sid)