Olympia 2018: Vier deutsche Snowboarder schaffen es ins Riesenslalom-Finale

Parallel-Riesenslalom: Vier deutsche Snowboarder schaffen es ins Finale

Die deutschen Snowboarderinnen haben ihre Medaillenambitionen in der Qualifikation für den olympischen Parallel-Riesenslalom untermauert. Drei von ihnen dürfen nach der Quali auf Edelmetall schielen, ein deutscher Mann schaffte den Sprung ins Finale.

Hinter der alle überragenden Quali-Siegerin Ester Ledecka (Tschechien) belegten Selina Jörg (Sonthofen), Carolin Langenhorst (Bischofswiesen) und Ramona Hofmeister (Bischofswiesen) nach zwei Läufen die Plätze drei, vier und fünf.

Anke Wöhrer (Prien), Silbermedaillengewinnerin von Sotschi, verpasste das Finale der besten 16 dagegen. Auch Claudia Riegler (Österreich), Weltmeisterin von 2015, blieb auf der Strecke.

Bei den Männern setzte sich nur Stefan Baumeister (Aising-Pang) als Siebter durch. Patrick Bussler (Aschheim) und Alexander Bergmann (Bischofswiesen) verpassten auf den Rängen 25 und 31 die Finals ebenso deutlich wie Vancouver-Olympiasieger Jasey Jay Anderson (Kanada/24.).

Ledecka bekommt es in der ersten K.o.-Runde (13.30 Uhr OZ/5.30 Uhr MEZ) mit Sotschi-Olympiasiegerin Patrizia Kummer (Österreich) zu tun. Jörg trifft auf die frühere Weltmeisterin Jekaterina Tudegeschewa aus Russland, Langenhorst auf die Sotschi-Vierte Ina Meschik (Österreich) und Hofmeister auf die Schweizerin Ladina Jenny. Baumeister muss gegen Sebastian Kislinger aus Österreich ran.

(sid)