Olympia 2018: Laura Dahlmeier - eine große Meisterin

Doppel-Olympiasiegerin: Laura Dahlmeier - eine große Meisterin

Laura Dahlmeier beeindruckt bei den Olympischen Spielen durch ihre Balance zwischen Lockerheit und Professionalität. Schon jetzt hat die 24-Jährige ihren Platz in der Biathlon-Historie sicher.

Mit dem Rückenwind des Sprinterfolgs ist Laura Dahlmeier in der Biathlon-Verfolgung zu ihrer zweiten Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen gestürmt. Sie hat all jene Skeptiker eindrucksvoll widerlegt, die nach einer eher mühsamen Vorbereitung auf die Spiele große Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Athletin aus Garmisch-Partenkirchen hatten.

Dahlmeier hat mit ihrer bisher makellosen Bilanz in Pyeongchang gezeigt, dass sie auf den Punkt fit sein kann. Bei den schwierigen Bedingungen in Südkorea hat sie in den entscheidenden Phasen ihrer beiden Rennen die richtige Balance zwischen Ruhe und Anspannung gefunden. Das macht die großen Meisterinnen im Sport aus.

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Trotz ihrer erst 24 Jahre ist Laura Dahlmeier eine große Meisterin. Das hat sie schon im vergangenen Jahr durch ihre WM-Medaillen (fünf goldene, eine silberne) bewiesen. Bei den ungleich höher einzuschätzenden Winterspielen hat sie es bestätigt. In der an außergewöhnlichen Sportlern so reichen deutschen Biathlon-Geschichte hat die Bayerin ihr eigenes Kapitel sicher.

Und es nicht ausgeschlossen, dass in Pyeongchang an dieser erstaunlichen Geschichte noch weiter geschrieben wird. Die Mischung aus Lockerheit und Professionalität, mit der Laura Dahlmeier in die Spiele gestartet ist, wird ihre Konkurrentinnen schwer beeindrucken. Damit nicht genug: Das gesamte deutsche Team wird durch Dahlmeiers Erfolge beflügelt.

(pet)