Olympia 2018: Fünf deutsche Langläufer im Sprint-Viertelfinale

Skilanglauf-Sprint: Fünf Deutsche im Viertelfinale

Sandra Ringwald, Katharina Hennig und Elisabeth Schicho haben bei den Olympischen Spielen im Klassiksprint das Viertelfinale der 30 besten Skilangläuferinnen erreicht. In der Qualifikation sorgte Ringwald (Schonach) im Kampf gegen die Uhr mit Rang 16 für das beste deutsche Ergebnis auf der 1,25 Kilometer langen Runde.

Hennig (Oberwiesenthal) und Schicho (Schliersee) folgten auf den Rängen 25 und 26, ausgeschieden ist dagegen Hanna Kolb (Buchenberg) auf Platz 36. "Ich bin nicht so glücklich. Irgendwie stimmt meine Form leider nicht. Das war der einzige Wettkampf für mich - umso unglücklicher, dass es so schlecht lief", sagte Kolb in der ARD. Gewinnerin der Qualifikation wurde die Schwedin Stina Nilsson mit einer Zeit von 3:08,74 Minuten.

Bei den Männern schafften Sebastian Eisenlauer und Thomas Bing den Sprung ins Viertelfinale. Eisenlauer belegte auf der 1,4 Kilometer langen Strecke im Alpensia Nordic Park den 16. Rang, Bing schaffte es auf Platz 22 und rettete seinen Einzug in die Runde der letzten 30 damit um 1,2 Sekunden. Schnellster in der Qualifikation war der Finne Ristomatti Hakola, der knapp vor dem norwegischen Favoriten Johannes Kläbo landete.

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Im Viertelfinale (20.00 Uhr OZ/12.00 MEZ) gibt es fünf Läufe mit je sechs Startern, aus jedem Lauf ziehen der Erst- und Zweitplatzierte ins Halbfinale ein, das durch die beiden zeitschnellsten "Lucky Loser" komplettiert wird. Die zwölf Halbfinalisten werden erneut in zwei Sechsergruppen eingeteilt, das Finale der besten Sechs erreichen erneut der Erst- und Zweitplatzierte sowie zwei "Lucky Loser".

(sid/dpa)