Olympia 2018: Eisschnellläufer und Shorttracker dürfen nicht zu anderen Wettkämpfen

"Es geht hier um Professionalität": Eisschnellläufer und Shorttracker dürfen nicht zu anderen Wettkämpfen

Robert Bartko, der Sportdirektor der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft, hat am Mittwoch das Besuchsverbot anderer Olympia-Wettkämpfe für die Athleten bestätigt.

"Es geht hier um Professionalität. Solange der Wettkampf läuft, muss der Fokus allein darauf liegen. Deshalb haben wir Athleten untersagt, vor Abschluss ihrer Wettkämpfe andere Olympia-Entscheidungen anzuschauen", sagte Bartko der Deutschen Presse-Agentur. "Sobald der Wettkampf vorbei ist, gibt es eine völlig neue Situation", fügte er hinzu.

Shorttrackerin Anna Seidel hatte tags zuvor nach ihrem Ausscheiden im Viertelfinale über 500 Meter beklagt, dass sie Zerstreuung brauche und gern andere Veranstaltungen besuchen würde. "Ich brauche die Ablenkung, aber der Verband erlaubt es nicht", sagte die Dresdnerin.

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"Die Spiele haben einen sehr hohen Stellenwert für den Verband, deshalb haben wir so entschieden", sagte Bartko und forderte: "Athleten sollten mit uns kommunizieren, wenn sie mit irgendetwas nicht einverstanden sind. Wir besprechen uns mit den Trainern, die geben unsere Vorgaben an die Athleten weiter."

(dpa)