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Olympia 2018: DOSB schickt 153 Sportler nach Pyeongchang

Olympische Winterspiele : DOSB schickt 153 Sportler nach Pyeongchang

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) geht mit einem 153-köpfigen Team in die 102 Medaillenentscheidungen der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang/Südkorea (9. bis 25. Februar).

Nach den ersten 43 Sportlern gab der DOSB am Dienstag in Frankfurt/Main in der zweiten Nominierungsrunde weitere 110 Teilnehmer bekannt. Das Team besteht aus 90 Männern und 63 Frauen.

Lediglich im alpinen Ski gibt es am Dienstagabend noch eine Qualifikationsmöglichkeit beim Weltcup-Slalom der Männer in Schladming. Das Aufgebot hat damit die gleiche Größe wie vier Jahre zuvor in Sotschi und 2010 in Vancouver. Größer waren deutsche Teams lediglich 2006 in Turin (161) und 2002 in Salt Lake City (158).

Mit achtmal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze hatte die deutsche Mannschaft in Sotschi das mit Abstand schlechteste Ergebnis seit der Wiedervereinigung erzielt. Damit war die Vorgabe von 30 Medaillen klar verfehlt worden. In Südkorea soll es für den DOSB möglichst wieder in die andere Richtung gehen.

"Es ist eine gute Mischung aus Erfahrung und Olympiadebütanten", sagte DOSB-Vorstand Leistungssport Dirk Schimmelpfennig, in Südkorea erstmals Chef de Mission der deutschen Mannschaft, "die Athletinnen und Athleten haben teilweise überragende Ergebnisse in dieser Wintersaison erzielt, aber wir hatten auch schon viel Verletzungspech."

Aber es bleibe dabei, so Schimmelpfennig weiter: "Wir orientieren uns am Ergebnis von Sotschi und setzen uns das Ziel, eine Weiterentwicklung der Sportarten des Wintersports in Deutschland in den letzten vier Jahren unter Beweis zu stellen."

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die deutschen Biathleten im Olympia-Check

(sid)