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Parlympics Tokio 2021: Georgischer Judoka nach Randale im Hotel festgenommen

Vor den Paralympics : Georgischer Judoka nach Randale im Hotel festgenommen

Ein paralympischer Sportler aus Georgien soll unter Alkoholeinfluss in einem Quarantäne-Hotel in Tokio randaliert haben. Er soll einen Wachmann gar verletzt haben.

Ein georgischer Judoka ist offenbar vor dem Start der Paralympischen Spiele in Tokio verhaftet worden. Der 34 Jahre alte Sportler soll einem Wachmann im Quarantänehotel am Flughafen Haneda am Donnerstag eine Rippe gebrochen haben, indem er ihn "ansprang und zu Boden stieß", sagte ein Polizeisprecher der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die georgische Mannschaft war nach Einreise wegen eines positiven Testergebnisses in Quarantäne geschickt worden.

Laut lokalen Medien soll das Team im Quarantänehotel dennoch lautstark gefeiert haben. Als ein Wachmann eine Verwarnung aussprechen wollte, kam es offenbar zu dem Vorfall.

Eine offizielle Reaktion der Organisatoren und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) gab es zunächst nicht. Nach Informationen lokaler Medien soll der betroffene Athlet von den Spielen ausgeschlossen und nach Hause geschickt werden.

(dör/dpa)