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Paralympics 2021: Erste Coronafälle unter den Teilnehmern

Wenige Tage vor dem Start : Erste Coronafälle unter den Teilnehmenden der Paralympics

Die Paralympics in Tokio haben die ersten positiven Coronabefunde unter den Athleten. Das teilten die Organisatoren am Sonntag mit.

Wenige Tage vor dem Start verzeichnen die Paralympics in Tokio (24. August bis 5. September) die ersten beiden Coronafälle unter den Athletinnen und Athleten. Die positiven Befunde wurden am Freitag und Samstag entdeckt, das teilten die Organisatoren mit, ohne Namen oder Nationalitäten der Betroffenen zu nennen. Das Paralympische Dorf war am Dienstag eröffnet worden.

Innerhalb des Dorfs wurde das Virus zudem bei zwei weiteren Personen mit Bezug zu den Spielen festgestellt. Insgesamt melden die Organisatoren bislang 101 Infektionsfälle im Zusammenhang mit den Paralympics, die Mehrheit davon bei in Japan lebenden Auftragnehmern und Mitarbeitern der Spiele.

Aufgrund der sich verschlechternden Coronalage in Japan und Tokio wurde zuletzt bereits über noch strengere Maßnahmen im Rahmen der Paralympics nachgedacht, im Gespräch ist etwa eine Ausweitung der Tests. "Die Spiele beginnen am Dienstag, wir müssen Entscheidungen daher so bald wie möglich treffen", sagte Hidemasa Nakamura vom Organisationskomitee nun.

Wie bereits bei Olympia sind auch bei den Paralympics keine Fans in den Sportstätten zugelassen. Eine Ausnahme gibt es für einige Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines integrativen Erziehungsprogramms zu den Spielen dürfen.

In den vergangenen Tagen wurden in Japan täglich rund 25.000 Neuinfektionen registriert, mehr als je zuvor. Die Regierung hat den Notstand auf 13 Regionen ausgedehnt und bis zum 12. September verlängert. Die Maßnahme sieht vor, die Öffnungszeiten von Restaurants und Bars weitgehend zu verkürzen und ihnen den Verkauf von Alkohol zu untersagen.

(dör/SID)