Paralympics 2032: Rhein-Ruhr-Initiative erstellt Planungspapier

Olympia-Bewerbung : Rhein-Ruhr-Initiative erstellt Planungspapier für Paralympics 2032

Die Olympia-Initiative „Rhein Ruhr City 2032“ treibt eine Bewerbung der Region voran. Nachdem im März das Olympia-Konzept vorgestellt worden war, wird nun ein Planungspapier für die Paralympischen Spiele erstellt.

Die Vorbereitungen für eine Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr machen Fortschritte. „Wir erstellen derzeit das Planungspapier für die Paralympischen Spiele, welches wir im Laufe des Jahres der Politik und Sportpolitik überreichen werden“, sagte der Kölner Sportmanager Michael Mronz der Deutschen Presse-Agentur. Städte, die die Olympischen Spiele ausrichten, sind laut einer vertraglichen Vereinbarung auch Gastgeber der Paralympics.

Mronz treibt eine Bewerbung im Rahmen der privatwirtschaftlich finanzierten Initiative „Rhein Ruhr City 2032“ voran. Das Olympia-Konzept, das er unter anderen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet im vergangenen Monat IOC-Präsident Thomas Bach vorgestellt hat, umfasst 14 Städte, in denen fast alle für Olympia erforderlichen Sportstätten bereits vorhanden seien.

Mronz beziffert die Zustimmung für eine Rhein-Ruhr-Bewerbung auf „knapp 70 Prozent“. Mit dem Konzept „Dreams 2032“ möchte die Initiative nun „eine Vielzahl an deutschen und internationalen Jugendmeisterschaften in die Metropolregion holen“.

Noch steht allerdings nicht fest, ob und wann es wieder eine deutsche Olympia-Bewerbung geben wird. Berlin hatte zuletzt Interesse an den Spielen 2036 signalisiert.

(eh/dpa)
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