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Olympia Tokio 2021: Australischer Schwimmcoach entschuldigt sich nach wildem Jubel

Maske abgerissen : Australischer Schwimmcoach entschuldigt sich nach wildem Jubel bei Olympia

Das Jubel-Video des australischen Schwimmtrainers Dean Boxall ging um die Welt. Jetzt hat er sich dafür entschuldigt, dabei die Corona-Regeln missachtet zu haben.

Der australische Schwimmcoach Dean Boxall hat sich nach seiner wilden Siegesfeier dafür entschuldigt, dass er im Überschwang der Gefühle am Montag die strengen Corona-Protokolle der Olympischen Spiele von Tokio missachtet hat. "Ich muss mich eigentlich entschuldigen, weil ich meine Maske abgerissen habe und sie zerrissen ist. Ich bin in dem Moment einfach durchgedreht", sagte Boxall dem australischen Sender Seven Network.

Er habe in dem Moment seinen Körper verlassen, so der Coach. Der Videoclip der Szene nach dem Gold für Ariarne Titmus über 400 m Freistil vor US-Star Katie Ledecky ging sofort viral. Der Mann im gelben Poloshirt riss dabei beinahe eine Absperrung weg und bekam für seinen bemerkenswerten Ausraster flugs den Beinamen "Ultimate Warrior" in Anlehnung an einen US-Wrestler aus den 90er Jahren verpasst.

Titmus sagte angesprochen auf ihren Trainer: "So ist Dean eben. Er ist sehr leidenschaftlich in dem, was er tut und er wird ziemlich lebhaft. Er gibt 100 Prozent, um Schwimmtrainer zu sein, und er hat viel von seinem Familienleben mit seinen Kindern und seiner Frau für seinen Job geopfert.“

(SID/cma)