Olympia 2028: Sommerspiele in Los Angeles deutlich teurer als gedacht

6,88 Milliarden US-Dollar : Olympische Spiele 2028 in Los Angeles teurer als gedacht

Die olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles werde voraussichtlich deutlich teurer als ursprünglich geplant. Dennoch wird die Veranstalting nicht so teuer wie die Spiele in Tokio im kommenden Jahr.

Die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles sollen nach aktuellen Berechnungen 6,88 Milliarden US-Dollar (6,16 Milliarden Euro) kosten - und damit 1,36 Milliarden Dollar (1,22 Milliarden Euro) mehr als ursprünglich geplant. Nach Angaben des Organisationskomitees vom Dienstag ist bei dem Anstieg vor allem die zu erwartende Inflation in den 2020er Jahren berücksichtigt.

Ursprünglich hatte sich die kalifornische Pazifik-Metropole um die Sommerspiele 2024 beworben. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sprach in einer Doppelvergabe aber dann Paris die Spiele 2024 zu; LA richtet das größte Sportereignis vier Jahre später aus. In seiner Bewerbung für 2024 hatte das Olympia-OK Kosten von insgesamt 5,3 Milliarden Dollar (4,75 Mrd. Euro) veranschlagt.

In den neuesten Berechnungen steigen die Kosten für die Sportstätten-Infrastruktur um knapp 270 Millionen Dollar (242 Mio. Euro). Der Garantie-Fonds für die Spiele durch die Stadt und den Bundesstaat erhöhen sich um 128 Millionen Dollar (115 Mio. Euro).

Selbst mit dem nun angepassten Budget würde Los Angeles deutlich unter den Gesamtkosten der Olympischen Spiele 2020 in Tokio bleiben. Für die Sommerspiele im kommenden Jahr waren bei der Bewerbung 7,3 Milliarden Dollar veranschlagt worden; derzeit werden Kosten von 12,6 Milliarden Dollar (11,28 Mrd. Euro) erwartet.

(lt/dpa)
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