Olympia 2028: Die Olympia-Karte NRW

Olympia 2028: So könnte Olympia in NRW aussehen

So könnten sich die olympischen Sportarten über die Region verteilen. Die meisten Anlagen gibt es schon. Olympische Spiele sind in der Regel ein teures Vergnügen.

Nur für Sportstätten (ohne infrastrukturelle Ausgaben) wurden zum Beispiel für die Winterspiele 2014 im russischen Sotschi nach offiziellen Angaben rund 22 Milliarden Euro investiert. Für London 2012 waren es etwa 15 Milliarden Euro, und in Rio de Janeiro wurden für die Spiele in diesem Sommer sechs Milliarden in die Hand genommen. Deutlich günstiger könnten Olympische Spiele in der Region Rhein-Ruhr werden.

Schon zu Beginn des Jahrtausends gab es Bestrebungen, das größte Sportevent der Welt nach NRW zu holen. Das Projekt "Düsseldorf Rhein-Ruhr 2012" scheiterte aber im Landesvorentscheid an Leipzig. Auf der Karte ist zu sehen, wie sich das damalige Bewerbungskomitee die Verteilung der Sportarten vorgestellt hat. Dieses Konzept könnte nun die Grundlage einer neuerlichen Bewerbung für Spiele ab frühestens 2028 bilden. Zahlreiche Sportstätten existieren bereits, sind in gutem Zustand und könnten direkt genutzt werden: die Fußballstadien, die Kölnarena, der Dome in Düsseldorf, die Arena in Oberhausen, die Westfalenhalle in Dortmund.

Foto: Ferl

Andere Anlagen bedürften einer Renovierung oder eines Umbaus. Die Albert-Richter-Bahn in Köln für das Bahnradfahren etwa. Oder das Grugabad in Essen. Nur wenige Sportarten bräuchten einen kompletten Neubau. Eine grundlegende Frage, die zu klären wäre: Soll das olympische Dorf wieder in Düsseldorf beheimatet sein? Denn auch wenn die Planer auf eine komplette Dezentralisierung setzen, wird es einen Anlaufpunkt für Sportler und Medienvertreter geben müssen. Was halten Sie von der Idee, die Olympischen Spiele nach NRW zu holen?

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Stichwort: Olympia

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(RP)