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Olympia 2016: McDonald's beschränkt Frei-Essen im Olympischen Dorf

Die Fressspiele von Rio : McDonald's beschränkt Frei-Essen im Olympischen Dorf

Die Athleten der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro genießen ihren Aufenthalt im Olympischen Dorf. Vor allem das McDonald's-Restaurant erfreut sich bei den Sportlern großer Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich können Athleten und Trainer umsonst so viel essen, wie sie wollen. Bis jetzt. Denn die Fastfood-Kette hat dem Fresswahn der Athleten Einhalt geboten und das Frei-Essen beschränkt.

Der Instagram-Post des australischen Badminton-Spielers Sawan Serasinghe ging in den sozialen Netzwerken viral, nach ihrem Gold-Coup feierten die Rugby-Spieler der Fidschis mit Burgern und die chinesischen Basketballer sind Stammgast: Das McDonald's-Restaurant im Olympischen Dorf ist so gut besucht wie nie. Nach dem harten Training in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele wollen die Athleten einmal sündigen. So jedenfalls dürften viele Sportler denken. Bei McDonald's können sie das und müssen dafür auch nichts bezahlen: Das Essen im Olympischen Schnellrestaurant ist für die Athleten umsonst.

Doch nun schiebt die Fast-Food-Kette dem Fresswahn der Athleten einen Riegel vor. Ab sofort dürfen die Athleten "nur" noch 20 Produkte ordern — pro Bestellung versteht sich. Das klingt noch immer viel, allerdings ist diese Zahl ob der Massenbestellungen einiger Athleten noch niedrig. "In den letzten Tagen kommen die Mitarbeiter kaum hinterher, wenn jeder Athlet 27 Cheeseburger, 40 Chicken McNuggets, zwölf Eis und eine Cola Light bestellt", berichtet die australische Freistil-Schwimmerin Melanie Schlanger bei "news.com".

So soll das chinesische Basketball-Team einem Bericht der "Washington Post" zufolge nahezu den ganzen Tag bei McDonald's verbringen. "Die kommen den ganzen Tag hierhin. Jeden Tag", wird ein McDonald's-Mitarbeiter von der US-Zeitung zitiert: "Sie essen schon um 9 Uhr morgens Big Macs. Das ist verrückt."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

(seeg)