Olympia 2012: Tatjana Tomaschowa und Jekaterina Poistogowa erhalten nachträglich Silber

Olympia 2012: Medaillen-Upgrade für zwei russische Doperinnen

Die russischen Mittelstreckenläuferinnen Tatjana Tomaschowa (1500 Meter) und Jekaterina Poistogowa (800 Meter) erhalten nachträglich die Silbermedaillen der Olympischen Spiele 2012 in London. Dabei sind beide überführte Dopingsünderinnen.

Die nachträgliche Ehre wird den beiden Athletinnen zuteil, weil besser platzierte Athletinnen wegen Dopingverstößen nachträglich disqualifiziert worden waren.

Poistogowa wurde 2017 für zwei Jahre gesperrt, Tomaschowa war schon 2008 bestraft worden, weil sie bei einer Probe Fremdurin abgegeben hatte. Das IOC begründete die Neuvergabe der Medaillen an die Russinnen: „Bei beiden Athletinnen waren während der Spiele 2012 in London und in der Nachtestperiode 2015 bis 2017 keine Verstöße festgestellt worden.“

Tomaschowa rückte im Rennen über 1500 Meter um zwei Ränge vor, weil zwei türkische Athletinnen nachträglich disqualifiziert worden waren. Poistogowa kletterte von Rang drei auf zwei, da ihre russische Trainingspartnerin Marija Sawinowa ihren 800-Meter-Olympiasieg wegen eines positiven Dopingbefunds verlor. Gold war bereits nachträglich an die Südafrikanerin Caster Semenya gegangen.

(dpa)
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