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NRW will mit Rhein Ruhr weiter Olympia-Bewerbung für 2032

„Bewerbung ist ein Dekadenprojekt“ : NRW hält mit Rhein-Ruhr an Olympia-Bewerbung fest

Trotz der bisherigen Rückschläge will Nordrhein-Westfalen weiter mit dem Projekt Rhein-Ruhr die Olympia-Bewerbung aufrecht erhalten. Auch wenn es für 2032 nicht klappen sollte.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und die Spitzen der 16 Bewerberstädte haben sich für ein Festhalten an einer Bewerbung für Olympische Sommerspiele an Rhein und Ruhr ausgesprochen. Man werde das Ziel weiter im Auge behalten, nachdem die Bewerbung für die Sommerspiele 2032 so gut wie geplatzt ist.

"Es ist das erklärte Ziel aller beteiligten Kommunen und der Landesregierung, eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr anzustreben - auch über 2032 hinaus", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung: "Für uns ist die Bewerbung ein Dekadenprojekt."

Bei den beteiligten Kommunen handelt es um Aachen, Bochum, Bonn, Brühl, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Oberhausen und Recklinghausen sowie Kiel in Schleswig-Holstein.

"Unser Angebot für nachhaltige Spiele an Rhein und Ruhr bleibt bestehen", sagte Laschet. "Im Bündnis mit den beteiligten Kommunen und mit der Initiative Rhein Ruhr City bereiten wir gemeinsam die weiteren Schritte einer möglichen Bewerbung vor", ergänzte der Kanzlerkandidat der Union.

Die Beteiligten setzen sich zudem dafür rein, die Rolle des Sports in der Gesellschaft weiter zu stärken und fördern und das Programm "Moderne Sportstätte 2022" über das Jahr 2022 fortzusetzen. Als Deutschlands Sportland Nummer eins will sich Nordrhein-Westfalen zudem für eine Vielzahl nationaler und internationaler Wettbewerbe bewerben, wie aktuell World University Games 2025.

Der erste Versuch einer Bewerbung für die Spiele 2032 war gescheitert, nachdem das IOC mit der australischen Stadt Brisbane in die Verhandlungen eingestiegen war. Sollte das IOC mit Brisbane nicht erfolgreich sein, werde das Angebot aus NRW für 2032 aufrechterhalten und zusätzlich auf die folgenden Spiele der Dekade erweitert, hieß es.

Da allen Beteiligten bewusst sei, dass der neue Entscheidungsprozess des IOC frühzeitige Klarheit fordere, werde auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) als Dachverband dazu angehalten "eine Entscheidung bis spätestens Ende 2023 darüber herbeizuführen, ob der DOSB als Träger einer zukünftigen deutschen Bewerbung in den Bewerbungsprozess gehen will".

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"Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen der Landesregierung und der Kommunen und darüber, den Weg, den wir mit den Bürgern und Bürgerinnen an Rhein und Ruhr bisher gegangen sind, gemeinsam weiterzuverfolgen", sagte Michael Mronz, Gründer der Initiative Rhein Ruhr: "Wir werden zeitnah das Gesprächsangebot des IOC annehmen und den bisherigen Dialog mit dem IOC fortführen."

(dör/SID)