Kapitän Müller verletzt: Hockey-Herren spielen 5:5 gegen Neuseeland

Kapitän Müller verletzt : Hockey-Herren spielen 5:5 gegen Neuseeland

Deutschlands Hockey-Herren haben nach dem Einzug ins Halbfinale der Olympischen Spiele in London im unbedeutenden letzten Vorrundenspiel gegen Neuseeland 5:5 (2:4) gespielt, aber ihren Kapitän Max Müller verloren.

Der Abwehrchef hatte nach 20 Minuten einen harten Ball auf die rechte Hand bekommen und musste danach den Platz verlassen. Eine Diagnose stand zunächst noch aus, allerdings ist sein Einsatz am Donnerstag im Halbfinale gegen Australien möglichweise gefährdet.

Am Morgen hatte der 4:2 (2:0)-Erfolg des Erzrivalen Niederlande gegen Südkorea den Einzug des Olympiasiegers in die Runde der letzten Vier schon perfekt gemacht. Das Unentschieden gegen Neuseeland, bei dem nach einer deutlichen Steigerung Oskar Deecke (10.), Florian Fuchs (27.) sowie nach der Pause noch Thilo Stralkowski (47.) und Christopher Zeller (51. und 69.) trafen, war durch deutsche Konzentrationsfehler in der Anfangsphase eingeleitet, danach aber vor allem durch teilweise völlig unverständliche Schiedsrichter-Entscheidungen begünstigt worden. So erkannten die Unparteiischen neben einigen fragwürdigen Ecken-Entscheidungen unter anderem ein Tor von Deecke (18.) zum 2:2 nicht an.

(sid)