Hammerwerfen: Betty Heidler als einzige Deutsche im Finale

Hammerwerfen: Heidler als einzige Deutsche im Finale

Die frühere Weltrekordlerin Betty Heidler hat bei ihren letzten Olympischen Spielen als einzige deutsche Hammerwerferin das Finale erreicht.

Die EM-Zweite kam im ersten Versuch der Qualifikation auf eine Weite von 71,17 m und schaffte damit den Sprung in den Endkampf der besten Zwölf am Montag (10.40 OZ/15.40 MESZ).

Für Kathrin Klaas (67,92/Frankfurt) war hingegen ebenso Endstation wie für Charlene Woitha (62,50). Die Berlinerin blieb dabei gleich mehr als acht Meter unter ihrer Bestleistung.

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"Die Devise für das Finale: Weit werfen und Spaß haben", sagte Heidler: "Der Traum von einer Medaille ist ungebrochen."

Weltrekordlerin Anita Wlodarczyk (Polen) unterstrich ihre Favoritenrolle und warf den Hammer im ersten Durchgang auf die Tagesbestweite von 76,93 m. Ihre Weltbestmarke steht seit 2015 bei 81,08 m. Die früher bereits des Dopings überführte Olympiasiegerin Tatjana Lyssenko durfte wegen der Sperre der russischen Leichtathleten nicht starten.

(sid)