Sachsen-Rallye 2019: Sachsen-Rallye nach Unfall mit zwei Toten abgebrochen

Fahrer und Beifahrer gestorben : Sachsen-Rallye nach tödlichem Unfall abgebrochen

Ein schwerer Unfall hat die Sachsen-Rallye überschattet. Am Freitagabend waren Fahrer und Beifahrer eines Autos verunglückt, beide Insassen verstarben. Die Rallye wurde abgebrochen.

Die AvD-Sachsen-Rallye ist nach einem Unfall mit zwei Toten am Freitagabend abgebrochen worden. Wie der Veranstalter dem SID auf Anfrage bestätigte, erlag Beifahrer Sebastian Walker (44) am Freitagabend im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Pilot Kai Günther (48) war bereits am Unfallort gestorben, die sofort herbeigeeilten Rettungskräfte konnten nichts mehr für ihn tun.

Günther war kurz nach dem Start der ersten Wertungsprüfung mit seinem Renault Clio R3T von der Strecke abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar. „Sicherungs- und Rettungskräfte waren sofort vor Ort, trotz ihrer Bemühungen erwiesen sich die Verletzungen des Fahrers als zu schwer, sodass er verstarb“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Veranstaltung wurde auf einstimmigen Wunsch aller Teilnehmer abgebrochen.

Bereits 2006 war die Sachsen-Rallye von einem tödlichen Unfall überschattet worden. Damals starben David Langheinrich und Oliver Bleich, als ihr Trabant auf nasser Strecke umkippte und mit einem Baum kollidierte.

(lt/sid/mja)
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