Mick Schumacher: Formel-2-Pilot vom Teamkollegen abgeschossen

Frühes Aus in Frankreich : Mick Schumacher vom Teamkollegen abgeschossen

Für Mick Schumacher war das Hauptrennen der Formel 2 im französischen Le Castellet nach einem unverschuldeten Unfall früh beendet. Der Rookie wurde in der ersten Runde von seinem indonesischen Teamkollegen Sean Gelael abgeschossen und musste aufgeben.

Nach einem Crash mit seinem Teamkollegen hat Mick Schumacher das Formel-2-Hauptrennen in Frankreich schon nach der ersten Runde aufgeben müssen. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher blieb damit am Samstag in Le Castellet auch im fünften Lauf der Nachwuchsserie nacheinander ohne Punkte.

Sein indonesischer Stallrivale Sean Gelael vom Prema-Powerteam war kurz nach dem Start neben die Strecke geraten und rammte dann spektakulär Schumachers Auto. Dabei hob der Bolide des 20-Jährigen ab, der linke Hinterreifen platzte. Schumacher schleppte sich mit seinem Gefährt zwar noch zurück an die Box, doch der Schaden am Auto war zu groß. „Da gibt es nicht viel zu sagen, es war unglücklich. Aber sowas macht ja niemand mit Absicht“, sagte Schumacher.

Von Startplatz acht hatte er sich am Samstag Hoffnungen auf eine Punkteplatzierung beim neunten Saisonrennen machen können. Diese zerplatzte jedoch nach wenigen Metern. Nach einem ordentlichen Saisonstart ist Schumacher in der Gesamtwertung ins hintere Mittelfeld abgerutscht. In der Vorsaison hatte er den Europameistertitel in der Formel 3 gewonnen und war danach in die höhere Kategorie aufgestiegen.

(pabie/dpa)
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