Indy 500: Der Franzose Simon Pagenaud gewinnt in Indianapolis

Oval-Klassiker : Franzose Pagenaud gewinnt erstmals die Indy 500

Die traditionelle Milchdusche ließ Simon Pagenaud gerne über sich ergehen. Der Franzose stand beim Indy 500 erstmals ganz oben auf dem Podest.

Der französische Rennfahrer Simon Pagenaud (35) hat zum ersten Mal die legendären 500 Meilen von Indianapolis gewonnen. Bei der 103. Auflage des Oval-Klassikers setzte sich der Pole-Setter im Chevrolet vor den beiden früheren Formel-1-Piloten Alexander Rossi (USA) und Takuma Sato (Japan/beide Honda) durch. Rossi hatte 2016 im Nudeltopf triumphiert.

"Es ist schwer zu glauben, wenn ich ehrlich bin", sagte Pagenaud, nachdem er die traditionelle Milchdusche hinter sich gebracht hatte.

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso war in der Qualifikation für das Rennen auf dem Indianapolis Motor Speedway gescheitert und hatte damit die Chance verpasst, als zweiter Fahrer die Triple Crown des Motorsports zu gewinnen.

Zur Triple Crown zählen neben den Indy 500 der Formel-1-Grand-Prix in Monte Carlo, den Alonso 2006 und 2007 gewann, sowie das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, bei dem der 37-jährige Spanier im Vorjahr triumphiert hatte. Bislang konnte sich allein der Brite Graham Hill bei sämtlichen drei Rennen, die von ihrer Charakteristik grundverschieden sind, in die Siegerliste eintragen.

(rent/SID)
Mehr von RP ONLINE