US-Leichtathletik: Superman-Hechtsprung sichert Hürdenläufer knappen Sieg

Verrückte Szene aus US-Leichtathletik : „Superman-Hechtsprung“ über die Ziellinie sichert Hürdenläufer den Sieg

Wenn man nicht schneller ins Ziel laufen kann als die Konkurrenz, muss man eben ins Ziel fliegen. Das dachte sich auch Hochschul-Leichtathlet Infinite Tucker und setze zum Hechtsprung an.

Besondere Situationen bedürfen besondere Maßnahmen: Der Leichtathlet Infinite Tucker hat dank eines Hechtsprungs à la Superman über die Ziellinie den 400-Meter-Hürdenlauf bei einem Hochschul-Meeting in Arkansas gewonnen. Der Abstand auf der Zielgeraden zu Teamkollege Robert Grant war so knapp, dass er vor dem Zielstrich zum Sprung ansetzte und so als Erster in 49,49 Sekunden ins Ziel „flog“. Er landete auf seinem Oberkörper und blieb erst einmal liegen.

Der Student der Texas A&M University war nach der sehenswerten Sprungeinlage aber bescheiden: „Ich habe meine Mutter im Ziel gesehen und ich bin gesprungen, um ihr eine Umarmung zu geben. Und das ist alles.“ Auf die Rückfrage des Reporters, ob es nichts damit zu tun hatte, dass er im vergangenen Jahr Zweiter war und dieses Mal wirklich gewinnen wollte, antwortete er: „Nein. Meine Teamkollegen und ich habe alle gleich hart gearbeitet und wir haben alle unser Bestes gegeben.“

Der Weltrekord über die Distanz liegt bei 46,78 Sekunden und wird seit 1992 von Olympiasieger Kevin Young (USA) gehalten.

(eh)
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