Leichtathletik-Hallen-WM 2018: Sosthene Moguenara springt zu Bronze

Leichtathletik: Sosthene Moguenara springt bei der Hallen-WM zu Bronze

Weitspringerin Sosthene Moguenara hat bei der Hallen-WM der Leichtathleten in Birmingham die dritte Medaille für das deutsche Team geholt. Die 28 Jahre alte Olympia-Zehnte vom TV Wattenscheid 01 kam am Sonntag im zweiten Versuch auf 6,85 Meter und gewann damit Bronze.

Der Titel ging an die Serbin Ivana Spanovic, die sich mit der Weltjahresbestleistung von 6,96 Metern im Duell mit der vierfachen Freiluft-Weltmeisterin Brittney Reese aus den USA (6,89) durchsetzte.

"Das ist ein unheimlich schönes Gefühl. Hundertprozentig kann ich das noch gar nicht realisieren. Das wird noch ein oder zwei Tage dauern. Ich bin einfach glücklich", sagte Moguenara: "Das ist genau das, was ich mir so lange gewünscht habe."

Die bislang letzte deutsche Medaillengewinnerin im Weitsprung bei einer Hallen-WM war 1995 Susen Tiedtke-Greene ebenfalls als Dritte.

Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz kam mit 6,55 auf den siebten Platz. Vor Moguenara hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband Silber durch Kugelstoßer David Storl und Bronze durch Hochspringer Mateusz Przybylko erkämpft.

Der ehemalige Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) blieb ohne Medaille. Der 28-Jährige kam in einem hochklassig besetzten Feld mit 5,80 m auf Rang fünf.

Im Vorfeld der WM hatten neun Athleten mindestens die 5,88 m bezwungen. Die letzte deutsche Medaille gab es 2014 durch Silber von Malte Mohr.

(dpa/sid)