Mit Weitsprung und Speerwurf Das bringt der Mittwoch bei der Leichtathletik-EM in Rom

Rom · Letzter Tag bei der Leichtathletik-EM und Deutschland hat gute Chancen auf Medaillen. Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo hat wie Julian Weber im Speerwurf die Favoritenrolle inne, die Staffeln schielen ebenfalls aufs Podest. Ausgewählte Höhepunkte am Mittwoch:

Die Favoritin auf Gold im Weitsprung: Malaika Mihambo. (Archivbild)

Die Favoritin auf Gold im Weitsprung: Malaika Mihambo. (Archivbild)

Foto: dpa/Michael Kappeler

Am Mittwoch stehen die Chancen auf Edelmetall aus deutscher Sicht gut. Mit Mihambo und Weber gehen zwei Top-Favoriten an den Start. Was der Tag bringt:

Weitsprung

Mit ihrem ersten 7-Meter-Sprung der Saison nahm Olympiasiegerin Malaika Mihambo als Qualifikations-Beste endgültig die Favoritenrolle für die EM-Entscheidung am Mittwochabend ein. In Abwesenheit von Titelverteidigerin und Weltmeisterin Ivana Spanovic aus Serbien sowie der britischen Hallen-Europameisterin Jazmin Sawyers peilt die zweimalige Weltmeisterin ihren zweiten EM-Titel nach 2018 an.

Speerwurf

Julian Weber wackelte in der Qualifikation nur kurz. Mit seinem dritten Versuch auf 85,01 m untermauerte der Titelverteidiger dann aber seine Rolle als Favorit auf EM-Gold. Nach Thomas Röhlers Triumph 2018 in Berlin winkt der dritte EM-Titel für einen deutschen Speerwerfer in Folge. Der zweite DLV-Starter Max Dehning hofft, dass ihm ein ähnliches Kunststück wie im vergangenen Februar gelingt, als er den Speer auf 90,20 m beförderte und sich an die Spitze der Weltjahresbestenliste setzte.

Staffeln

Für die deutschen Staffeln über die 4x100 sowie die 4x400 m wird es ernst. Die deutschen 100-m-Sprinterinnen um die entthronte Europameisterin Gina Lückenkemper gehen als Titelverteidigerinnen an den Start. Die Männer wollen über die Stadionrunde Wiedergutmachung betreiben, vor zwei Jahren in München verloren sie im Finale den Stab. Außenseiterchancen haben beide DLV-Quartetts der Viertelmeiler.

Stabhochsprung

Die Frage, wer mit dem EM-Titel nach Hause reist, stellt sich eigentlich nicht. Armand Duplantis fliegt auch in diesem Jahr mit einer derartigen Leichtigkeit in schwindelerregende Höhen, dass alles außer Gold für den schwedischen Ausnahmeathleten eine echte Sensation wäre. Das Ziel für Rom lautet daher natürlich auch: Der nächste Weltrekord soll her. Im April segelte er über 6,24 m – es war sein achter Weltrekord. Der DLV hofft durch Thorben Blech und Oleg Zernikel auf eine Überraschung.

(Jne/lonn/SID)
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