Kanu-Weltcup in Duisburg: Kanu: Acht Siege beim Weltcup-Vorlauf

Kanu-Weltcup in Duisburg: Kanu: Acht Siege beim Weltcup-Vorlauf

Duisburg (rpo). Mit insgesamt acht Siegen in den Vorläufen sind die deutschen Kanuten überzeugend in ihren Heim-Weltcup in Duisburg gestartet. Besonders erfreulich: Das Flaggschiff des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) fuhr zwei Bestzeiten ein.

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p class="text"><P>Duisburg (rpo). Mit insgesamt acht Siegen in den Vorläufen sind die deutschen Kanuten überzeugend in ihren Heim-Weltcup in Duisburg gestartet. Besonders erfreulich: Das Flaggschiff des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) fuhr zwei Bestzeiten ein.

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p class="text">Olympiasieger Andreas Dittmer aus Neubrandenburg gewann im Einer-Canadier sowohl über 500 als auch über 1000 Meter seine Rennen ebenso souverän wie der Männer-Viererkajak. Das Flaggschiff des DKV, nach zwischenzeitlicher Rotation wieder mit der Stammbesetzung Andreas Ihle, Mark Zabel, Björn Bach (alle Magdeburg) und Stefan Ulm (Berlin), fuhr über beide Strecken Bestzeiten.

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p class="text">Einen Spitzenplatz für den DKV eroberten erwartungsgemäß auch die Kajak-Olympiasieger Ronald Rauhe/Tim Wieskötter über 500 m. Die Potsdamer verzichteten jedoch auf einen 1000-m-Einsatz und eröffneten so dem neu zusammengestellten Duo Jan Schäfer/Marco Herszel (Essen/Magdeburg) eine Olympia-Chance. Schäfer/Herszel wurden Vorlauf-Zweite.

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p class="text">Zu Siegen kamen außerdem die Potsdamerin Katrin Wagner im Einerkajak, der Viererkajak der Frauen (jeweils 500 m) und der Zweier-Canadier mit Tomasz Wylenzek (Essen) und Christian Gille (Leipzig/1000 m). Beide kämpfen in Duisburg gegen das Neubrandenburger Duo Stefan Uteß/Thomas Lück um den deutschen Athen-Startplatz. Uteß/Lück wurden zwar in ihrem Vorlauf nur Dritte, allerdings mit einer besseren Zeit als Wylenzek/Gille.

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p class="text">Unmittelbar vor Beginn der Wettbewerbe im Kanu-Zentrum Duisburg-Wedau hatte die siebenmalige Olympiasiegerin Birgit Fischer wegen schmerzhafter Sitzbeschwerden ihre Teilnahme abgesagt und sich in ärztliche Behandlung begeben. Die 42-Jährige sollte im Zweier mit ihrer 23 Jahre jüngeren Mannheimer Vereinsgefährtin Carolin Leonhardt sowie im Vierer antreten. Beide Klassen hatte die 27-malige Weltmeisterin in der Vorwoche beim Weltcup im tschechischen Racice gewonnen und zugleich die deutsche Olympianorm erfüllt.

Fischer rechnet damit, bereits in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen zu können. Eine Gefahr für ihre sechste Olympia-Teilnahme seit 1980 sieht sie nicht. Fischer wird in Duisburg im Vierer von der Potsdamerin Manuela Mucke ersetzt. Der Zweier wurde vom DKV abgemeldet.