Hanebüchen

Ja klar, Forschung ist wichtig. Von ihren Erfolgen hängt die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland ab. Welcher klar denkende Mensch unterschreibt das nicht? Beim ersten Hinhören klingt es vernünftig, in der zersplitterten Struktur der Bayer-Klubs eine Flurbereinigung vorzunehmen.

Das eingesparte Geld wird ja angeblich in die Forschung gesteckt, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. So ein Unfug! Die neue Sparrunde mag Ausgabenreduzierung von ein oder zwei Millionen Euro bringen. Ein Betrag, für den eine alte Frau lange stricken muss. Doch im Vergleich zu den Gesamtaufwendungen des Bayer-Konzerns sind die Euro, die der Kahlschlag bei Anglern, Skifahrern und Kanuten bringt, nur Peanuts: 3,1 Milliarden gibt Bayer jährlich für die Forschung aus. Die Argumentation, nach der beim Sport zugunsten der Forschung gespart wird, ist hanebüchen. bei

(RP)