Vom Feld ging es 1972 in die Halle: Handball

Vom Feld ging es 1972 in die Halle: Handball

Athen (rpo). Seit den Spielen von München 1972 kämpfen die Handballer in der Halle um olympisches Edelmetall. Während in der bajuwarischen Metropole noch 16 Teams antraten, ist das Feld bei den Männern inzwischen auf zwölf Mannschaften geschrumpft.

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p class="text"><P>Athen (rpo). Seit den Spielen von München 1972 kämpfen die Handballer in der Halle um olympisches Edelmetall. Während in der bajuwarischen Metropole noch 16 Teams antraten, ist das Feld bei den Männern inzwischen auf zwölf Mannschaften geschrumpft.

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p class="text">Den größten deutschen Olympia-Erfolg feierte die DDR 1980 durch einen historischen Endspieltriumph über Russland. Vom Olympia-Boykott 1984 in Los Angeles profitierte indes die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB), die erst im Finale gegen die Jugoslawen verlor und Silber gewann. Seitdem warten Deutschlands Handballer auf eine weitere Medaille. Zuletzt scheiterte das DHB-Team in Sydney in einem dramatischen Viertelfinale an Spanien (26:27).

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p class="text">Seit Montreal 1976 ist auch der Frauenhandball olympisch. Vor 16 Jahren wurde das Teilnehmerfeld bei den Spielen in Seoul von sechs auf acht Teams aufgestockt, seit Sydney 2000 werfen sogar zehn weibliche Mannschaften um Gold. Das Bestreben des Weltverbandes IHF um die olympische Gleichberechtigung und eine weitere Aufstockung hatte bislang keinen Erfolg.

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p class="text">Der Feldhandball war bereits 1936 in Berlin erstmals vertreten. Damals wurde die deutsche Equipe auf dem Großfeld ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann die Goldmedaille. Die erfolgreichste Männer-Auswahl in der Geschichte des olympischen Hallenhandballs ist die frühere UdSSR mit vier Titelgewinnen.

In die Annalen gingen zudem die Schweden mit drei verlorenen Finals in Folge (1992 bis 2000) ein. Bei den Frauen sind die Südkoreanerinnen mit zweimal Gold und zweimal Silber die erfolgreichste Nation, allerdings gewann Dänemark zuletzt zweimal in Folge (2000 und 1996). Die weibliche DDR-Auswahl war mit einmal Silber (1976) und einmal Bronze (1980) wesentlich erfolgreicher als die DHB-Sieben, die bei ihren Olympia-Teilnahmen bislang leer ausging.

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