Handball: Uwe Gensheimer ist möglicherweise bald wieder ein Rhein-Neckar-Löwe

Uwe Gensheimer : Handball-Star vor Wechsel zurück nach Deutschland

Die Rhein-Neckar Löwen werben seit Wochen um Uwe Gensheimer. Am Tag nach der Handball-WM kündigten die Löwen eine Pressekonferenz für den Mittwoch an. Mannheimer Medien berichten, dass der DHB-Kapitän zurückkehren soll.

Die Rückkehr von Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer zu den Rhein-Neckar Löwen ist dem Anschein nach perfekt. Drei Tage nach dem Ende der Handball-WM wird der 32-Jährige nach Informationen des „Mannheimer Morgen“ an diesem Mittwoch (10.00 Uhr) als Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Der deutsche Pokalsieger hatte zuvor zu einer Pressekonferenz für Mittwoch eingeladen, ohne einen konkreten Anlass zu nennen. Ein Sprecher des Clubs sagte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: „Es ist eine zukunftsweisende Entscheidung für die Rhein-Neckar Löwen.“

Die Rückkehr des Weltklasse-Linksaußen zu seinem Heimatclub hatte sich schon seit Monaten angedeutet. Gensheimer spielt aktuell noch für den französischen Spitzenclub Paris Saint-Germain. Seine Ehefrau und der gemeinsame Sohne sind von der französischen Hauptstadt aber schon wieder in die Region Mannheim umgezogen. „Uwe würde sehr gerne wieder für die Löwen spielen“, hatte sein Berater Uli Roth zuletzt gesagt. Zunächst wollte der DHB-Kapitän aber noch die Heim-WM abwarten. Nach dem Ende des Turniers und dem vierten Platz mit der DHB-Auswahl scheint der Zeitpunkt für die Bekanntgabe des Wechsels nun gekommen.

Gensheimer war bereits von 2003 bis 2016 für die Löwen aktiv und wechselte anschließend zu PSG. Bei den Badenern war er zum Nationalspieler und einem der weltweit besten Spieler auf seiner Position gereift. Dass er auch mit 32 Jahren noch auf dem allerhöchsten Niveau spielen kann, stellte er bei der WM unter Beweis. Mit 56 Treffern war er der viertbeste Schütze des Turniers und der mit Abstand treffsicherste Spieler in der Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop. „Der beste Linksaußen der Welt“, wie der frühere Weltklasse-Akteur Stefan Kretzschmar zuletzt sagte.

(rent/dpa)
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