Nach Niederlage gegen Deutschland: Frankreich-Coach erhebt Betrugsvorwürfe

Nach Niederlage gegen Deutschland: Frankreich-Coach erhebt Betrugsvorwürfe

Köln (RPO). Der französische Nationaltrainer Claude Onesta hat nach der Halbfinal-Niederlage gegen Gastgeber Deutschland bei der Handball-WM Betrugsvorwürfe erhoben. "Es ist schön, dass man hier so ein großes Turnier durchführt. Aber man muss den anderen Mannschaften ihre Rechte lassen."

Onesta, der nicht zur offiziellen Pressekonferenz nach der Begegnung in der Kölnarena erschien: "Jeder wusste vorher, was sich ereignen würde. Die Schiedsrichter haben kein gutes Spiel geliefert. Dieses Schicksal mussten allerdings alle Teams erleiden, die seit Turnierbeginn gegen Deutschland gespielt haben", sagte Onesta nach der 31:32-Niederlage des Europameisters nach zwei Verlängerungegen gegen die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB).

Das schwedische Schiedsrichter-Duo Patrick Hakansson/Mats Nilsson hatte kurz vor dem Ende den vermeintlichen Ausgleich nicht anerkannt und stattdessen nur auf Freiwurf für den Ex-Weltmeister entschieden. "Die Schiedsrichter haben es uns verweigert, nochmal heranzukommen", meinte auch der Magdeburger Joel Abati nach Spielende.

Neben Onesta hatten sich auch der slowenische Trainer Kasim Kamenica und der spanische Coach Juan Carlos Pastor nach ihren Niederlagen gegen Deutschland über die Schiedsrichterleistungen beklagt.

(sid)