THW Kiel unterliegt dem SC Magdeburg mit 25:28

Heimniederlage gegen Magdeburg : THW Kiel verspielt wohl letzte Titel-Chance

Der THW Kiel hat sich mit der ersten Heimniederlage der Saison wohl aus dem Titelrennen verabschiedet. Die Zebras unterlagen dem SC Magdeburg mit 25:28. THW-Trainer Alfred Gislason resigniert bereits.

Mit der ersten Saison-Heimniederlage in der Handball-Bundesliga hat der THW Kiel wohl die letzte Titelchance verspielt. Nach 16 Siegen in Serie unterlag der Rekordmeister am Sonntag dem Tabellenvierten SC Magdeburg mit 25:28 (13:14) und hat nun sechs Minuspunkte mehr auf dem Konto als Spitzenreiter und Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt. „Die Meisterschaft ist in weite Ferne gerückt“, sagte THW-Trainer Alfred Gislason.

Die letzte Niederlage hatten die Kieler am 13. September 2018 kassiert - beim 30:35 in Magdeburg. Danach hatte es wettbewerbsübergreifend 22 Erfolge nacheinander gegeben. Mit der geplanten Revanche wurde es jedoch nichts, weil der THW zu statisch und fehlerhaft agierte. „Magdeburg hat verdient gewonnen“, sagte Gislason. „Wir hatten Probleme im Angriff und mussten immer einem Rückstand hinterherlaufen.“

Kiel fand nur schwer in die Partie und schaffte erst nach einer Viertelstunde erstmals eine Führung. Allerdings hielt diese nicht lange, denn Magdeburg agierte insgesamt abgeklärter. Allerdings ließen die Gäste etliche hochkarätige Möglichkeiten aus, so dass sie lediglich mit einem knappen Ein-Tore-Plus in die Pause gingen.

Auch nach dem Wechsel blieb es lange eng - vor allem, weil nun die beiden dänischen Weltmeister-Torhüter Niklas Landin (Kiel) und Jannick Green (Magdeburg) zur Hochform aufliefen. In der Schlussphase zog Magdeburg beim 25:22 (54.) erstmals auf drei Tore davon und brachte diesen Vorsprung ins Ziel.

(dpa/old)
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