DHB-Pokal: Rhein Vikings unterliegen Magdeburg klar

DHB-Pokal: Rhein Vikings unterliegen Magdeburg klar

Handball-Zweitligist Rhein Vikings ist in der ersten Pokalrunde ausgeschieden. Der Aufsteiger unterlag dem internationalen Top-Team des SC Magdeburg mit 20:33 (6:17).

Der Bundesligist trifft am Sonntag im Finale auf den Zweitligisten Wilhelmshavner HV, der sich im zweiten Halbfinale zuvor gegen den Drittligisten OHV Aurich mit 37:23 durchgesetzt hatte. Die erste Pokalrunde wird als "Final Four" ausgetragen.

"Im Handball sind Überraschungen im Pokal anders als im Fußball nahezu ausgeschlossen", hatte Vikings-Trainer Ceven Klatt die Erwartungen gedämpft. Rund 400 Zuschauer waren ins Düsseldorfer Castello gekommen, wo die Vikings ihre Heimspiele künftig austragen. Sie sahen eine von Beginn an einseitige Partie, bekamen aber guten Sport geboten.

Zu Spielbeginn konnten die Vikings zwei Mal die Führung der Gäste ausgleichen, die sich dann jedoch mit fünf Treffern in Folge (2:7/15.) absetzen konnten. Die 17 Gegentore vor der Pause waren okay, allerdings waren die sechs erzielten Treffer mau. Gefühlt ein Dutzend Mal scheiterten die Gastgeber am Magdeburger Torhüter Jannick Green Krejberg.

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Nach der Pause schaltete Magdeburg mit Blick auf das am Sonntag anstehende Finale einen halben Gang zurück. Die Tore für die Vikings erzielten Andreas Bornemann, Niklas Weis (je 4), Nils Artmann (3), Christian Hoße (3/3), Christopher Klasmann, Teo Coric (je 2), Felix Handschke und Alexander Oelze.

"Es war für uns ein guter Härtetest vor dem Meisterschaftsauftakt", sagte Trainer Klatt. In einer Woche, am 27. August (18 Uhr) gastiert seine Mannschaft in Bietgiheim, sein erstes Heimspiel bestreitet der Zweitliga-Neuling am Samstag, 2. September (19 Uhr) im Castello gegen Konstanz.

(ths)