Handball: TVB Stuttgart verärgert über Hallen-Evakuierung bei DHB-Pokal-Aus

Aus im DHB-Pokal : Stuttgarts Handballer verärgert über Hallen-Evakuierung

Der TVB Stuttgart ist im DHB-Pokal knapp ausgeschieden. In der zweiten Hälfte hatte das Spiel wegen eines Feueralarms länger unterbrochen werden müssen. Die Stuttgarter kritisieren nun die Stadt.

Spieler und Trainer des Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart haben nach der langen Unterbrechung des Pokalspiels gegen den THW Kiel (34:35) heftige Kritik an der Stadt geübt. „Das ist nun bereits zum zweiten Mal bei uns in dieser Halle vorgekommen. Auch bei anderen Veranstaltungen ist dies bereits vorgefallen. Bedauerlicherweise war kein Verantwortlicher der Stadt bei diesem wichtigen Spiel hier vor Ort“, monierte TVB-Trainer Jürgen Schweikardt. „Das ist eine Sache, die so nie wieder passieren darf und enorm peinlich für uns als Verein ist.“

Die Partie war am Dienstagabend zu Beginn der zweiten Halbzeit infolge eines Feueralarms und der daraus resultierenden Evakuierung der Halle für knapp 45 Minuten unterbrochen worden. „Es ist eine Katastrophe, wenn so etwas passiert und man in der Kälte rumstehen muss“, schimpfte Stuttgarts Außenspieler Patrick Zieker.

Der Alarm soll nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ ausgelöst worden sein, weil es an einer Grillstation in der Halle mächtig gequalmt hatte. Ein ähnlicher Vorfall hatte sich in der Scharrena bereits am 10. Oktober im Bundesligaspiel der Stuttgarter gegen den TBV Lemgo Lippe ereignet.

(eh/dpa)