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Handball: Deutsche Klubs unterstützen Fluthilfe-Opfer

Nach Unwetter-Katastrophe : Handball-Klubs unterstützen Fluthilfe-Opfer

Neben der angekündigten Hilfe aus dem Fußball hat jetzt auch der Deutsche Handballbund seine Unterstützung für die Hochwasser-Opfer zugesichert. Die Klubs wollen zahlreiche Aktionen starten.

Auch der Deutsche Handballbund (DHB) und die Handball-Bundesliga (HBL) haben zur Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe aufgerufen. Die Clubs der 1. und 2. Bundesliga wollen durch zahlreiche Hilfsaktionen die durch die Katastrophe in Not geratenen Menschen unterstützen. Das soll unter anderem durch Spenden, Spendenaufrufe, Benefizaktionen und -spiele sowie die Unterstützung ganzer Handball-Mannschaften bei Aufräumarbeiten in Eigenregie geschehen, wie beide am Freitag mitteilten.

Die deutschen Handballer sendeten vor dem Auftaktspiel gegen Europameister Spanien bei den Olympischen Spielen in Tokio an diesem Samstag eine Video-Grußbotschaft aus Tokio an die Menschen in den Hochwasserregionen.

„Deutschland und damit auch die Handball-Familie hat eine Hochwasserkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes erlebt. Wir rufen zu tatkräftiger und auch finanzieller Hilfe auf, damit den von den Fluten betroffenen Menschen geholfen werden kann und diese wieder Zuversicht gewinnen. Zusammenhalten haben wir im Sport gelernt – und das brauchen wir auch in diesen Zeiten“, sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann am Freitag.

Die Kommunikation der einzelnen Projekte erfolge über die Vereine. Begleitet werden die Hilfsprojekte des deutschen Handballs mit einer Social Media Kampagne, die in Kooperation mit der Hilfsorganisation „Aktion Deutschland Hilft“ umgesetzt wird.

Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, den betroffenen Menschen zusätzliche finanzielle und materielle Unterstützung zukommen zu lassen. „Solidarität ist in dieser Krisenzeit für den deutschen Handball selbstverständlich. Wir nutzen die Kraft des Sports, die große Nähe zu unseren Fans und viele Initiativen unserer Clubs, um an einigen Stellen zu unterstützen und den betroffenen Menschen etwas Mut zu machen. Jetzt gilt es zusammenzustehen“, sagte Liga-Präsident Uwe Schwenker.

(dpa/cma)