Handball-Champions-League: Furiose Rhein-Neckar Löwen schlagen FC Barcelona

Handball-Champions-League: Furiose Rhein-Neckar Löwen schlagen Barcelona zum Auftakt

Am Ende wurde es doch noch knapp zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem FC Bardelona. Zwischenzeitlich hatten die Löwen gegen den Rekordsieger aus Spanien mit sechs Toren geführt.

Handball-Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen hat zum Start in die neue Champions-League-Saison ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen besiegte am 1. Spieltag der Gruppe A Rekordtitelträger FC Barcelona mit 35:34 (16:13). Der Isländer Gudjon Valur Sigurdsson war mit sechs Toren der erfolgreichste Werfer der Kurpfälzer.

"Die erste Halbzeit hat mir richtig gut gefallen, wir hatten Barcelona im Griff", sagte Jacobsen bei Sky. Allerdings war der Däne nicht gänzlich zufrieden: "Wir haben jedes Mal die Konzentration verloren, wenn wir auf fünf, sechs Tore weggezogen sind. So wurde es am Ende unnötig knapp."

Angeführt von ihrem starken Torhüter Mikael Appelgren zogen die Löwen gegen zwischenzeitlich konsternierte Gäste nach 2:4-Rückstand auf 14:8 davon. Nach dem Seitenwechsel führten die Nordbadener schon mit 30:23 (49.), ehe Barcelona in der Schlussphase auf 34:32 herankam (58.). Der eingewechselte Torwart Andreas Palicka verhinderte den Anschlusstreffer, mit dem 35:32 (59.) machte Mads Mensah Larsen für die Löwen alles klar.
Der Sieg zum Auftakt ist nicht nur gut für die Moral, denn Barcelona ist nicht der einzige hochkarätige Gegner der Mannheimer: In Montpellier HB, Vardar Skopje und Vive Kielce treffen die Löwen bereits in der Gruppenphase auf die Champions-League-Sieger der vergangenen drei Auflagen.
Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt bestreitet am Sonntag beim französischen Vertreter HBC Nantes sein erstes Spiel in Gruppe B.

Die Sieger der Gruppen A und B ziehen direkt ins Viertelfinale ein, die Teams auf den Plätzen zwei bis sechs qualifizieren sich für das Achtelfinale. Ziel der Teams ist das Finalturnier der besten vier am 1./2. Juni 2019 in Köln.

(rent/sid/dpa)